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A
AGB
Alaungerbung
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AGB
Lieferung
Unsere Lieferzeit beträgt in der Regel 8 bis 10 Tage.
Die Lieferzeit für Matratzen beträgt ca. 3-4 Wochen, für Teppiche ca. 2-3 Monate.

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Für Pakete im Inland berechnen wir eine Versandpauschale von 4,80 Euro.
Nach Österreich und in die Benelux-Länder verechnen wir pauschal 9,60 Euro. Für Pakete in andere Länder sind die Portokosten abhängig vom Gewicht. Sie können vorher erfragt werden. Neukunden im Ausland beliefern wir nur per Vorauskasse oder Auslandsnachnahme.

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Bei Nichtgefallen können Sie unsere Produkte innerhalb von 14 Tagen umtauschen oder zurückgeben (Inland). Die Ware muss bei einem Warenwert bis 40,00 Euro ausreichend frankiert zurückgeschickt werden. Liegt der Warenwert höher, bitten wir Sie, den im Paket beiliegenden Retourenschein zu benutzen. Das gilt nicht für Sendungen aus dem Ausland. Einzelanfertigungen und Meterware sind vom Umtausch ausgeschlossen. Für die Rückgabe von Matratzen verlangen wir eine Transportpauschale von 50,00 Euro.
Wenn Sie einen Teil der Lieferung zurückschicken, ziehen Sie den entsprechenden Betrag von Ihrer Rechnung ab. Rücksendungen werden nicht verrechnet. Sie bezahlen nur das was Sie behalten.
Schicken Sie einen bereits bezahlten Artikel zurück, geben Sie bitte Ihre Bankverbindung an, damit wir den Betrag an Sie zurück überweisen können.
Wir möchten Sie dringend darauf aufmerksam machen, uns keine unfreien Pakete zu schicken, da uns die Post für jede unfreie Sendung - egal welcher Größe - 12,00 Euro berechnet.

Zahlung
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Preisangaben
Die hier angegebenen Preise sind Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Mit Erscheinen dieses Kataloges verlieren alle bisherigen Preisangaben ihre Gültigkeit.
Trotz aller Sorgfalt können Druckfehler vorkommen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir dafür keine Haftung übernehmen können.

Gerichtsstand
Amtsgericht 88299 Leutkirch

Adresse
Schäfereigenossenschaft Finkhof eG
St.-Ulrich-Strasse 1
88410 Bad Wurzach Arnach

Bankverbindung
Leutkircher Bank
BLZ 650 910 40
Konto-Nr. 11 74 010
IBAN: DE04650910400001174002
BIC: GENODES1LEU

Hinweise
Druckfehler, Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.
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Alaungerbung
Diese mit Alaun gegerbten Felle besitzen eine weiße Lederseite, was die Bezeichnung "Weißgerbung" erklärt. Unsere alaungegerbten Felle sind nicht geschoren und eignen sich mit ihrem langen Wollhaar gut als wärmende und schmückende Auflage auf Sessel und Sofa.
Alaunfelle sind in naturweiß erhältlich. Braune Felle gibt es hauptsächlich in Größe S. Größere braune Felle können wir nur liefern solange der Vorrat reicht.
Alaungegerbte Felle sind nicht waschbar!
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B
Baby-Fellsack
Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Betriebsferien
Bettwäsche
Bettwaren
Bettwaren - Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Bettwaren - Füllung
Bettwaren - Strickstoff
Bettwaren - Webstoff
Bioland
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Baby-Fellsack
Fellsäcke bieten den optimalen Schutz vor Kälte, Wind und Nässe. Egal ob in der Tragetasche, im Kinderwagen oder beim Schlittenausflug, Ihr Kind wird sich darin mollig warm und geborgen fühlen. Die Baby-Fellsäcke werden in unserer Fellnäherei aus zwei ganzen Fellen hergestellt. Die robusten Bezugsstoffe sind aus reiner Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Färbungen sind nach IVN-Richtlinien schwermetallfrei, haut- und umweltverträglich.
Neu hinzugekommen sind der bordeauxfarbene Bezug und der Bezug aus ungefärbter Baumwolle. Bei den Fellsäcken ohne Bezug ist die Lederseite der Felle sichtbar.
Die Fellsäcke werden mit einem rundum verlaufenden nickelfreien Reißverschluss genäht. Das Oberteil des Fellsackes kann dadurch ganz abgenommen werden. So ist das Unterteil auch bei wärmeren Temperaturen nutzbar. Lederbänder, mit einer Schelle verziert, schließen das Oberteil. Bei den Fellsäcken ohne Bezug sind in die Lederbänder Holzperlen geknotet.
Hier finden Sie Infos zu den verschiedenen Gerbarten. Die Lederseiten der chrom-relugan (waschbar) gegerbten Felle sehen hellgrau, die der pflanzlich und alaun-gegerbten Felle sehen weiß aus.
Der Baby-Fellsack ist 35 cm breit und 10 cm hoch. Das Rückenteil ist 90 cm und das Vorderteil 70 cm lang. Das Rückenteil hat an seiner Rückseite eine mit Gummibändern dehnbar angebrachte Klappe, die den Fellsack an seinem Platz hält.
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Baumwolle aus kbA
Die Bezugsstoffe unserer Kissen- und Kissenbezüge werden aus reiner Baumwolle hergestellt. Diese stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, was z. B. bedeutet, daß der Einsatz von synthetischen Dünge- und Entlaubungsmitteln, sowie Pestiziden und Insektiziden verboten ist.
Wer es ganz natürlich mag, wählt die ungefärbten Bezüge mit dem leichten Beigeton ungebleichter Baumwolle. Die bunten Stoffe werden mit schwermetallfreien, haut- und umweltverträglichen Substanzen gefärbt.
Alle Bezüge sind mit einem farblich passenden Reißverschluss versehen und können bei 60° C gewaschen werden.
Auch die Bezugsstoffe sämtlicher Bettwaren und Matratzen werden aus kbA-Baumwolle hergestellt. Im kontrolliert biologischen Anbau wird Baumwolle in Fruchtfolge mit Gründüngungspflanzen angebaut. Die Nährstoffversorgung des Bodens geschieht durch pflanzliche und tierische Nebenprodukte wie Kompost oder Mist.
Standortgerechte Baumwollsorten, das Aussetzen natürlicher Gegenspieler und der Verzicht auf chemische Hilfsmittel begünstigen die natürlich vorkommenden Nützlinge, beugen Schädlingsbefall und Krankheiten vor. Der Einsatz von Pestiziden, chemischen Dünge- und Entlaubungsmitteln ist nicht erlaubt.
Die kbA-Baumwolle wird zu Garnen versponnen und zu zwei unterschiedlichen, hochwertigen Bezugsstoffen weiterverarbeitet, die weder chemisch ausgerüstet noch mit Appretur versehen sind.
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Betriebsferien
Zwischen Weihnachten und Hlg. 3 Könige macht der Finkhof Winterferien
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Bettwäsche
Viele Stunden unseres Lebens verbringen wir ganz entspannt in Decken und Kissen gehüllt in unserem Bett. Grund genug, sich für qualitativ hochwertige Bettwäsche zu entscheiden, die sich angenehm weich und glatt anfühlt und eine Augenweide in unserem Schlafzimmer darstellt.
Für die hier vorgestellte Bettwäsche wird ausschließlich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet. Sowohl der Anbau als auch die Weiterverarbeitung der Baumwolle unterliegen dabei regelmäßigen Kontrollen. Dieser Rohstoff wird zu hochwertigen Garnen versponnen und zu edlen Stoffen verwebt.Wenn Farbe ins Spiel kommt, werden ausschließlich haut- und umweltverträgliche Farbstoffe verwendet.
Decken- und Kissenbezüge sind mit edlen Steinnussknöpfen versehen. Sie werden aus den Kernen einer tropischen Palmenart hergestellt. Ihre Farbe und Struktur erinnert an Elfenbein. Die Bettwäsche „Swing“ hat praktische Reißverschlüsse.
Die Bettwäsche dieser Doppelseite, sowie die Bettlaken sind maschinenwaschbar bis 60° C.
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Bettwaren
Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend im Bett. Diese Phase der Regeneration ist wichtig für unsere physische und psychische Gesundheit und unerlässlich, um unser inneres Gleichgewicht zu erhalten. Tiefer, erholsamer Schlaf, der uns gestärkt und erfrischt erwachen lässt, ist auch abhängig von den äußeren Bedingungen. Ruhe, die richtige Raumtemperatur und vor allem ein natürliches, warmes und trockenes Bettklima spielen eine große Rolle. Wärmestau unter der Bettdecke oder ständiges leichtes Frösteln in der Nacht lassen uns keine Ruhe finden und nicht die nötige Kraft und Energie für den nächsten Tag auftanken.
Reine Schurwolle bietet sich hier als optimales Füllmaterial für Steppdecken, Kissen und Unterbetten an. Wolle kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass Nässe spürbar wird. Bei trockener Umgebung wird die Feuchtigkeit dann wieder abgegeben.
Im Schlaf werden viele Stoffwechselprodukte über die Poren der Haut ausgeschieden. Dieser Entgiftungsprozess wird durch Schurwolle optimal unterstützt, da diese die Körperflüssigkeit aufnehmen, sowie Säuren neutralisieren und Geruchsstoffe binden kann.
Zu Füllzwecken wird die Wolle gewaschen und anschließend zu weichen, gleichmäßigen Vliesen kardiert. Diese sind sehr voluminös und anschmiegsam und haben, bedingt durch die vielen Lufteinschlüsse zwischen den Fasern, ein hohes Wärmehaltevermögen. Dort wo große Bauschkraft auf kleinem Raum benötigt wird, wie zum Beispiel bei den Gesundheitskissen, besteht die Füllung aus Wollkügelchen.
Pflege
Der hohe Selbstreinigungseffekt unbehandelter Wolle ermöglicht eine problemlose Pflege unserer Bettwaren. Häufiges Lüften und regelmäßiges Aufschütteln genügen. Flecken können vorsichtig mit Wasser und Wollwaschmittel entfernt werden. Die Decke muss anschließend gut getrocknet und gelüftet werden.
Nachfüllen
Alle Kissenbezüge sind mit einem Reißverschluss versehen. Wer seine Kissen "aufpolstern" möchte, kann Vlies oder Wollkügelchen einlegen.
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Bettwaren - Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Die Bezugsstoffe sämtlicher Bettwaren und Matratzen werden aus kbA-Baumwolle hergestellt. Im kontrolliert biologischen Anbau wird Baumwolle in Fruchtfolge mit Gründüngungspflanzen angebaut. Die Nährstoffversorgung des Bodens geschieht durch pflanzliche und tierische Nebenprodukte wie Kompost oder Mist.
Standortgerechte Baumwollsorten, das Aussetzen natürlicher Gegenspieler und der Verzicht auf chemische Hilfsmittel begünstigen die natürlich vorkommenden Nützlinge, beugen Schädlingsbefall und Krankheiten vor. Der Einsatz von Pestiziden, chemischen Dünge- und Entlaubungsmitteln ist nicht erlaubt.
Die kbA-Baumwolle wird zu Garnen versponnen und zu zwei unterschiedlichen, hochwertigen Bezugsstoffen weiterverarbeitet, die weder chemisch ausgerüstet noch mit Appretur versehen sind.
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Bettwaren - Füllung
Die Füllung unserer Bettwaren besteht grundsätzlich aus reiner Schafschurwolle. Diese Stammt aus artgerechter Tierhaltung und wird von unabhängigen Instituten auf Pestizidrückstände untersucht.
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Bettwaren - Strickstoff
(Baumwolle aus kbA)
Ein aus besonders feinfädigem, weder gebleichtem noch gefärbtem Rohgarn gestrickter Stoff. Diese anschmiegsame Maschenware ist dehnbar, dicht und verfügt über eine große Luftdurchlässigkeit.
Steppdecken mit Strickstoffbezug sind mit einer großzügigen Karosteppung versehen.
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Bettwaren - Webstoff
(Baumwolle aus kbA)
Ein in Leinwandbindung gewebter Baumwollstoff, der durch die Dichte des Gewebes sehr schmutzabweisend ist. Dieser Stoff verfügt über Feinheit, Leichtigkeit und einen wunderschönen natürlichen Glanz.
Steppdecken mit Webstoffbezug besitzen eine klassische Rautensteppung.
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Bioland
Betriebs-Nr.: 73896
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C
Chrom-Relugan-Gerbung
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Chrom-Relugan-Gerbung
Die verwendeten Gerbstoffe Chrom-III-Sulfat und Relugan gehen eine wasserunlösliche Verbindung mit den Eiweißstoffen der Lederseite ein. Dadurch erhält man waschbare, sogenannte medizinische Felle. Charakteristisch ist der gelbliche Farbton, der auf das Relugan zurückzuführen ist.
Unsere chrom-relugan gegerbten Felle sind kurz geschoren (ca. 3 cm Wolllänge) und somit gut als Bettfell, vor allem für Säuglinge und zur Krankenpflege geeignet.
Chrom-relugan gegerbte Felle sind beliebig oft mit 30° C im Wollwaschgang waschbar!
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D
Der Finkhof im IVN
Direktverkauf
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Der Finkhof im IVN
Seit vielen Jahren haben wir die Arbeit des früher AKN, jetzt IVN aufmerksam verfolgt. Seine Richtlinien und Qualitätskriterien waren für uns immer ein Leitfaden. Im Februar 2001 sind wir dem IVN beigetreten. Was uns die ökologische Landwirtschaft mit ihren Anbauverbänden (Bioland, Demeter) seit Jahrzehnten vor Augen führt, hoffen wir auch mit dem IVN auf den Weg zu bringen. Ein Qualitätszeichen mit hohem Wiedererkennungswert, das sich durch Transparenz und unabhängige Kontrollen auszeichnet, führt zu Glaubwürdigkeit und bringt langfristig das Vertrauen der Kundinnen und Kunden.
Es ist ein schwieriger und langwieriger Weg, diese hohen Ziele mit ehrenamtlichem Engagement und sehr begrenztem Verbandsbudget zu erreichen.
Auch unser Tempo wird von unseren Kapazitäten und Finanzen bestimmt, d.h. wir gehen in kleinen Schritten voran. Zusätzlich zu den bereits zertifizierten Produkten des letzten Kataloges wurde in diesem Jahr das gesamte Bettwarenprogramm mit dem Qualitätszeichen NATURTEXTIL ausgezeichnet.
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Direktverkauf
Unser Verkaufsraum in Arnach ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
werktags: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
samstags: 9 bis 13 Uhr
Ferner verkaufen wir auf den Wochenmärkten von 8 bis 12 Uhr mittwochs in Wangen und samstags in Ravensburg.
Auf den Weihnachtsmärkten in München-Schwabing und Stuttgart/Schillerplatz sind wir ebenfalls mit einem Stand vertreten.
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F
Feines Wollgarn
Felldecken
Fellpflege
Fellwesten - Gr&ouoml;ßentabelle
Fettwolle
Filzanleitung für Mäuse
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Feines Wollgarn
Das feine Wollgarn besteht aus 100 % Schurwolle, die zu einem feinen Kammgarn versponnen ist. Angefangen bei der Wollfaser selbst, über sämtliche Verarbeitungsschritte (Spinnen, Färben usw.) bis zum fertigen Garn werden die strengen Qualitätskriterien des IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) angelegt. Die Verwendung vieler giftiger Substanzen wird hierbei von vornherein ausgeschlossen (z.B. Schwermetall, Formaldehyd oder PCP). Auch manche Verfahrensweisen, die in der konventionellen Textilherstellung üblich sind, kommen hier nicht in Frage, wie z.B. die Verwendung optischer Aufheller oder die Chlorierung von Wolle. Es kommen ausschließlich Farbstoffe zum Einsatz, die weder umwelt- noch gesundheitsschädigend sind.
Die "inneren Werte" unserer Strickkollektion stimmen also. Aber auch Aussehen und Tragekomfort lassen nichts zu wünschen übrig. Alle Farben sind leicht meliert; dadurch sind sie lebendig, unempfindlich und vielseitig kombinierbar. Aus ein und demselben Garn kann ein stabiler wärmender Troyer, aber ebenfalls eine leichte Strickjacke entstehen. Ausschlaggebend ist dabei die Anzahl der Fäden, die miteinander verstrickt werden.
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Felldecken
Wem ein Fell im Bett nicht genügt, kann sich von uns eine Felldecke nähen lassen. Die Nähte sind dabei weder zu sehen, noch zu spüren. Die Felle werden sorgfältig ausgesucht, so dass eine Decke mit einheitlicher Farb- und Formgebung entsteht.
Die Größe der Decke und die Gerbart der Felle können Sie selbst bestimmen. Bitte beachten Sie, je größer die Decke wird, desto mehr Felle müssen zusammenpassen. Felle sind Naturprodukte und sehen nicht 100%ig gleich aus.
Entweder belassen wir die Deckenränder in ihrer gewachsenen Fellform, dabei ergeben sich die Maße auf der Fellseite über die breitesten Stellen gemessen. Oder wir schneiden sie gerade, um eine rechteckige Decke mit exakten Maßen zu erhalten. Dabei erhöht sich die Zahl der benötigten Felle.
Bitte beachten Sie bei der Waschbarkeit:
Eine chrom-relugan-gegerbte 2er-Decke passt gerade noch in die Waschmaschine und kann bei 30° im Wollwaschgang gewaschen werden. Flecken auf größeren Decken können auf der Fellseite mit einem Fellwaschmittel eingeschäumt und mit der Duschbrause abgespült werden. Sofern das Leder nicht nass wird, gilt das auch für Felle mit pflanzlicher Gerbung.
Sie werden feststellen, dass Schaffelle pflegeleicht sind. Es reicht, wenn man sie ausschüttelt, lüftet und ab und zu aufbürstet. Gut tut ihnen auch frische, feuchte Luft.
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Fellpflege
Wolle ist schmutzabweisend und kann Säuren neutralisieren. Dadurch wird Geruchsbildung verhindert und Mikroorganismen der Nährboden entzogen. Regelmäßiges Lüften und Ausschütteln genügt damit auch bei Bett- oder Babyfellen als Reinigung.
Um die Weichheit zu erhalten und das Zusammenliegen der Wolle zu vermeiden, sollte man das Fell ab und zu mit einer Fellpflegebürste auskämmen.
Flecken auf der Wollseite können mit Hilfe von warmem Wasser und einem Fellwaschmittel oder Gallseife entfernt werden. Bei allen nicht waschbar gegerbten Fellen darf nur die Lederseite nicht nass werden, da sonst die Gerbsalze ausgewaschen werden und das Leder hart wird.
Chrom-Relugan-gegerbte Felle können bei 30° C von Hand oder im Wollwaschgang mit Fellwaschmittel gewaschen werden.
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Fellwesten - Größentabelle
Größe 48
Oberweite: 103 cm Rückenlänge: 63 cm
Größe 50
Oberweite: 109 cm Rückenlänge: 70 cm
Größe 52
Oberweite: 114 cm Rückenlänge: 72 cm
Größe 54
Oberweite: 119 cm Rückenlänge: 74 cm
Größe 56
Oberweite: 122 cm Rückenlänge: 76 cm
Größe 58
Oberweite: 128 cm Rückenlänge: 78 cm
Größe 62
Oberweite: 137 cm Rückenlänge: 82 cm

Die Fellwesten haben einen Herrenschnitt, wobei die Herrengrößen 48 und 50 etwa den Damengröß,en 38 und 40 entsprechen.
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Fettwolle
Diese Wolle wird so schonend gewaschen, daß der natürliche Wollfettanteil höher (ca. 2 %) als in unseren anderen Strickgarnen ist. Sie wird vor allem zum Stricken von Windelhosen verwendet und sorgt hier für große Feuchtigkeitsaufnahme und gute Hautverträglichkeit.
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Filzanleitung für Mäuse
Ein schöner Einstieg in die Kunst des Filzens sind diese kleinen Mäuse. Sie sind relativ schnell und unkompliziert herzustellen und auch als Bastelarbeit für Kinder geeignet.
Sie benötigen:
- kardierte Wolle (10 g sind ausreichend für drei bis vier Mäuse)
- Schmierseife
- heißes Wasser
- Schüssel oder Eimer
In der Schüssel wird die Schmierseife mit möglichst heißem Wasser aufgelöst (1 Eßl. pro 1 l Wasser). Teilen Sie ein Stück Wolle etwa in der Größe 5 x 30 cm ab. Wickeln Sie dieses der Länge nach zusammen, bis eine kleine feste Rolle entsteht. Diese wird nun vorsichtig in die Seifenlauge eingetaucht und zwischen den Fingern leicht gedrückt. Geduldig müssen Sie das Drücken und Eintauchen so lange wiederholen, bis Sie einen Zusammenhalt der Wolle spüren. Nun können Sie die Rolle auch vorsichtig zwischen den Händen hin- und herrollen. Die Maus bekommt ihre Form, indem Sie vorne mit den Fingerspitzen die Schnauze schmal ausziehen und das hintere Ende in die Breite drücken. Hat sie die richtige Figur, wird sie noch einige Minuten mit den Fingern gedrückt und gerieben, bis sie schön fest und glatt ist.
Jetzt kann die Maus in klarem Wasser gespült und dann getrocknet werden. Sie darf dabei ruhig auf der Heizung oder in der Sonne liegen, dann geht’s schneller! Schneiden Sie aus Wolle, Filz oder Leder einen ca. 6 cm langen Schwanz und zwei kleine Ohren aus und nähen Sie alles mit ein paar Stichen am Körper fest. Wer möchte, stickt der Maus zwei kleine dunkle Augen.
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G
Gerauter Wollstoff
Gerbarten
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Gerauter Wollstoff
Reine Schurwolle wird zu leichten Stoffen verwebt und anschließend aufgekämmt. In diesem Ausgangsmaterial vereinigen sich viele positive Eigenschaften, die Sie beim Tragen unserer Pullover, Jacken und Westen direkt erfahren können.
Wolle ist sehr dehnbar und elastisch. Dadurch sind Wolltextilien praktisch knitterfrei und sehr anschmiegsam. Wolle wirkt wie ein Feuchtepuffer, vor allem wenn - wie bei unseren aufgerauten Stoffen - die Oberfläche noch vergrößert wurde.
Wolle ist in der Lage, bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Wasserdampf im Inneren ihrer Fasern zu binden. Dabei fühlt sie sich völlig trocken an.
Tropfenförmiges Wasser dagegen perlt an der Außenseite der Fasern ab. Ihre starke Kräuselung sorgt für das große Wärmehaltevermögen der Wolle - sogar in feuchtem Zustand!
Zu guter Letzt sei noch eine wirklich erstaunliche Eigenschaft erwähnt: Wolle verhindert Schweißgeruch. Durch ihren chemischen Aufbau ist sie in der Lage, bestimmte Stoffe, die für unangenehme Gerüche sorgen, fest und geruchlos an sich zu binden.
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Gerbarten
Alaungerbung:
Diese mit Alaun gegerbten Felle besitzen eine weiße Lederseite, was die Bezeichnung "Weißgerbung" erklärt. Unsere alaungegerbten Felle sind nicht geschoren und eignen sich mit ihrem langen Wollhaar gut als wärmende und schmückende Auflage auf Sessel und Sofa.
Alaunfelle sind in naturweiß erhältlich. Braune Felle gibt es hauptsächlich in Größe S. Größere braune Felle können wir nur liefern solange der Vorrat reicht.
Alaungegerbte Felle sind nicht waschbar!
Chrom-Relugan-Gerbung:
Die verwendeten Gerbstoffe Chrom-III-Sulfat und Relugan gehen eine wasserunlösliche Verbindung mit den Eiweißstoffen der Lederseite ein. Dadurch erhält man waschbare, sogenannte medizinische Felle. Charakteristisch ist der gelbliche Farbton, der auf das Relugan zurückzuführen ist. Unsere chrom-relugan gegerbten Felle sind kurz geschoren (ca. 3 cm Wolllänge) und somit gut als Bettfell, vor allem für Säuglinge und zur Krankenpflege geeignet.
Chrom-relugan gegerbte Felle sind beliebig oft waschbar!
Pflanzliche Gerbung:
Für unsere pflanzlich gegerbten Felle wird ein neuer Gerbstoff aus den Früchten des Tarabaumes hergestellt. Der Tarabaum wächst wild in 1800 bis 3000 m Höhe in den Bergregionen Perus. Im Laufe einer Saison können 25 bis 50 kg der schotenförmigen Früchte geerntet werden. Die Nutzung der Taraschoten ist in der Tradition der peruanischen Bevölkerung tief verwurzelt und stellt inzwischen eine maßgebliche Einkommensquelle der Landbevölkerung Perus dar. Im Gegensatz zu den häufig verwendeten Gerbstoffen aus Rinde, für die die Bäume gefällt werden müssen, bleiben die Tarabäume unversehrt. So wird das ökologische Gleichgewicht nicht gestört.
Zur Gewinnung des Tara-Gerbstoffes werden die Schoten gereinigt und die darin befindlichen Samen entfernt. Die Schoten werden zu Pulver vermahlen und in Säcke abgefüllt. Es findet also keinerlei Vermischung oder Behandlung mit anderen Chemikalien statt. Der gesamte Herstellungsprozeß wird im Land selbst vorgenommen.
Unsere tara-gegerbten Felle haben eine naturweiße Fell- und Lederseite und sind auf ca. 3 cm Wolllänge heruntergeschoren. Durch das dichte und weiche Haarkleid sind sie hervorragend als Bettfell, sowie für die Säuglingspflege geeignet.
Pflanzlich gegerbte Felle sind nicht waschbar!
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H
Handgewebte Schafwollteppiche
Holzstricknadeln
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Handgewebte Schafwollteppiche
Teppiche aus Schafwolle bringen Wärme und Behaglichkeit in alle Wohnräume. Sie schützen vor Zugluft am Boden, dämmen den Trittschall und filtern Schad- und Geruchsstoffe aus der Raumluft. Sie passen sich in zarten Pastelltönen ihrer Umgebung an oder setzen pfiffige Farbakzente.
Für alle Teppiche werden ausschließlich Naturfasern verwendet. Das Schussgarn besteht aus reiner Schurwolle, die um eine Juteseele herumgesponnen ist. Die Wolle wird auf Pestizidrückstände untersucht und ist nicht mit Mottenschutzmitteln behandelt. Das Kettgarn ist ein stabiler Baumwollcordzwirn. Die Materialauswahl und die solide Verarbeitung verleihen den Teppichen eine lange Lebensdauer und große Strapazierfähigkeit.
Nach Ihren Farb- und Größenvorstellungen werden die Teppiche von Hand gewebt. Dies findet seit einigen Jahren in einer Lebensgemeinschaft statt, in der Behinderte und Nichtbehinderte in familiären Strukturen zusammen leben und zusammen arbeiten. Je nach Neigung und Können finden alle Menschen ihren Platz und gehen mit viel Freude und großer Sachkenntnis an’s Werk.
„Teppich Regional“

Diese Teppiche werden aus der ungefärbten Wolle verschiedener, zum Teil selten gewordener Schafrassen, hergestellt. Die charakteristische Farbe und Struktur der Wolle vom Coburger Fuchsschaf, Rhönschaf, sowie Heidschnucke und Skudde kommen hier sehr schön zur Geltung.
Die Wolle wird gesammelt, sortiert, gewaschen und zu einem Teppichgarn mit Juteseele versponnen. Alle diese Arbeitsschritte finden ebenfalls in der Lebensgemeinschaft statt, die anschließend auch die Teppiche webt.
In dem Projekt „Teppich Regional“ vereinen sich verschiedene Aspekte zu einem positiven Ganzen:
- Förderung und Erhaltung alter Schafrassen - regionale Produktion und Verarbeitung von Wolle - Schaffung sinnvoller Arbeitsplätze für behinderte Menschen - Herstellung von schönen und langlebigen Wollteppichen in handwerklicher Tradition
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Holzstricknadeln
Sie liegen angenehm in der Hand und sind elektrostatisch neutral. Durch die glatte Oberfläche lassen sich die Maschen leicht abstricken. Holzstricknadeln zeichnen sich durch Stabilität und Haltbarkeit aus.
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I
Impressum
IVN
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Impressum
Herausgeber:

Schäfereigenossenschaft Finkhof eG
St.-Ulrich-Str. 1
88410 Bad Wurzach
Deutschland

Vertretungsberechtigte:
Ulrike König
Ulrich Mack
Günter Möhrle

Genossenschaftsregister: Amtsgericht Ulm GnR 610065
USt Identnummer: DE147354130

Tel-Nr. 07564-93170
Anrufbeantworter 07564-931733

Fotos:
Ulrich Mack, Jost Bramsche, Barbara Behrends, Robert Mayer
Text und Gestaltung:
Christine Kraft, Barbara Behrends
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IVN
Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. - kurz IVN - ist Anfang 1999 aus dem Arbeitskreis Naturtextil (AKN) hervorgegangen. In ihm haben sich derzeit 55 Mitglieder zusammengeschlossen, wobei Unternehmen der textilen Vorstufen, Hersteller, Versender, Einzelhändler, sowie Dienstleister und Institutionen der Naturtextilbranche vertreten sind.
Die erste große Zielsetzung des Verbandes, nämlich die Schaffung eines verbindlichen und konsequenten Labels für Naturtextilien, ist erreicht. Die umfangreichen Richtlinien, die zur Vergabe des Qualitätszeichens NATURTEXTIL führen, beinhalten strenge Vorgaben für alle eingesetzten Stoffe, sowie für alle Prozesse der textilen Kette und die Einhaltung sozialer Standards. Die Überprüfungen und Zertifizierungen werden von unabhängigen Institutionen durchgeführt.
Das Qualitätszeichen NATURTEXTIL wird in zwei Ausprägungen vergeben:
better kennzeichnet Naturtextilien, deren Herstellung technisch und ökologisch auf hohem Niveau erfolgt.
bestzeigt das derzeit maximale, überhaupt realisierbare Niveau eines Naturtextils.
Den Bekanntheitsgrad des IVN zu vergrößern, sowie die Verbreitung des Qualitätszeichens NATURTEXTIL sind die Aufgaben der Zukunft.
Weitere Informationen über den IVN, sowie die genauen Richtlinien zur Vergabe des Qualitätszeichens finden Sie im Internet unter www.naturtextil.com
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K
Kinder-Autositzfelle
Kinder-Matratzen
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Kinder-Autositzfelle
Die Einlagen für Kinder-Autositze werden aus waschbaren, chrom-relugan gegerbten Schaffellen hergestellt. Sie wärmen im Winter und verhindern im Sommer die Schweißbildung am Rücken des Kindes, da die Luft zwischen den vielen Härchen des Felles zirkulieren kann. Wir wählen äußerst kurzflorige Felle aus, damit sie im Kindersitz nicht auftragen.
Die Felleinlagen sind mit Einschnitten versehen, um die Sicherheitsgurte durchzuführen. Sollten sich diese bei Ihrem Kindersitz nicht an der richtigen Stelle befinden, können Sie mit einem scharfen Messer die Lederseite der Felleinlage einschneiden.
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Kinder-Matratzen
Für ihre körperliche und seelische Entwicklung brauchen Kinder viel erholsamen Schlaf in gesunder Umgebung. Matratzen und Bettwaren aus rückstandskontrollierten Naturmaterialien sind dafür die beste Gewähr.
Beschreibungen der verschiedenen Matratzen, sowie die Eigenschaften der Polstermaterialien finden Sie Hier.
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L
Lodenstoff
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Loden - ein Stoff für's Leben
Die Herstellung und Verwendung von Loden ist schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und geschätzt. Vor allem in den Alpentälern verarbeiteten die Familien den ihnen zur Verfügung stehenden Rohstoff - die Schafwolle - zu lockeren Geweben. Diese wurden dann zur Walke gebracht, wo ursprünglich die menschliche Muskelkraft (Hand- oder Fußwalke) die Bearbeitung der Stoffe übernahm.
Im 12. Jhdt. wird die erste Walkmühle Deutschlands urkundlich erwähnt. Die Wasserkraft führt nun den kräftezehrenden Prozess des Walkens aus. Heute werden für alle Bearbeitungsschritte spezielle Maschinen eingesetzt, die aber grundsätzlich nach den altbewährten Prinzipien arbeiten.
Was passiert nun mit der Wolle, und was sind die Geheimnisse des Lodens?
Voraussetzung der Lodenherstellung sind die einzigartigen Eigenschaften der Schafwolle, nämlich die dachziegelartige Oberflächenstruktur der Wollfasern, sowie deren Kräuselung und Elastizität. Unter Einwirkung von Feuchtigkeit, Wärme und Bewegung werden die Fasern dehnbarer, länger und beweglicher. Die Zugabe von Seife wirkt zusätzlich wie eine Art Gleitmittel.
Ist der Walkprozess abgeschlossen und der Stoff getrocknet, haben sich die Wollfasern unauflösbar miteinander verbunden. Wir halten einen Stoff mit unübertroffenen Eigenschaften in den Händen. Die Gewebeoberfläche ist glatt und ebenmäßig, was den Loden scheuerfest, schmutzunempfindlich und extrem wasserabweisend macht.
Durch die Schrumpfung des Gewebes ist er winddicht, doch trotz der Verdichtung behält die Wolle ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit und Wärme zu regulieren.
Damit haben wir das ideale Material für Jacken, Mäntel und alle Kleidungsstücke, die uns vor Kälte und Nässe schützen sollen.
Loden ist unverwüstlich in seiner Struktur und unwiderstehlich in seiner Schönheit - eben ein Stoff für’s Leben.
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M
Matratzen
Matratzen - Kokos
Matratzen - Latexierter Kokos
Matratzen - Naturkautschuk
Matratzen - Rosshaar
Matratzen - Schafschurwolle
Matratzen - natürlicher Schutz bei Hausstaubmilben-Allergie
Matratzenherstellung
Matratzenhülle - Standard
Matratzenhülle - Komfort
Matratzenpflege
Mottenschutz
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Matratzen
Für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden sind wir auf die Regenerationsphase des Schlafes angewiesen. Die Psyche verarbeitet die Erlebnisse und Eindrücke des Tages in unseren Träumen. Der Körper muss im Schlaf die Möglichkeit haben, richtig zu entspannen, damit wir uns am Morgen fit und aktiv fühlen.
Eine orthopädisch sinnvolle Matratze hat die Fähigkeit, den Körper in jeder Lage und bei jedem Gewicht optimal zu tragen. Dabei sollen Schultern und Becken leicht einsinken, die Wirbelsäule muss ihre natürliche, leicht geschwungene Form beibehalten können.
Genauso wichtig wie die passende Unterlage sind auch die Materialien, die uns im Schlaf umgeben. Ein gesundes Bettklima ist warm und trocken. Naturmaterialien, allen voran die reine Schurwolle, bieten eine hervorragende Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung. Sie verhindern Hitzestau und sind in der Lage, Stoffwechselprodukte, die mit dem Schweiß über die Haut abgegeben werden, aufzunehmen und zu neutralisieren.
Alle unsere Matratzen und Bettwaren sind aus Naturmaterialien hergestellt, die von unabhängigen Instituten auf Schadstoffe untersucht werden. Metallhaltige Substanzen, synthetische Fasern oder Industrieklebstoffe kommen nicht zum Einsatz.

Die richtige Matratze
Welche Matratze für Sie die richtige ist, hängt von individuellen Schlafgewohnheiten und -vorlieben ab. Möchten Sie auf einer festen, mittelfesten oder weichen Unterlage liegen? Welche Festigkeit hat Ihre bisherige Matratze, und sind Sie damit zufrieden? Bevorzugen Sie die Punktelastizität einer Matratze mit Naturkautschuk oder den stabilen Kern einer Kokos/Wolle- oder Rosshaar/Wolle-Matratze? Möchten Sie eine Wendematratze, die durch ihren Aufbau zwei unterschiedliche Härtegrade besitzt und Ihnen die Möglichkeit bietet, eine Zeit lang auf einer festen, dann wieder auf einer mittelfesten Unterlage zu schlafen? Die weiteren Ausführungen zum Theme Matratzen sollen Ihnen helfen, all Ihre Fragen zu beantworten und zu einer ganz auf Sie zugeschnittenen Lösung zu kommen.

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Matratzen - Kokos
Die Hartfasern der Kokosnuss werden zu festen Matten gepreßt und mit Sisalfäden auf Jutegewebe gesteppt. Strapazierfähigkeit, sowie optimale Luftzirkulation und Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit zeichnen die Kokosfasern aus.
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Matratzen - latexierter Kokos
Kokosfasern werden in Kautschuk getränkt, wobei mittelfeste, dauerhaft elastische und formbeständige Matten entstehen. Sie sind besonders wärmespeichernd und unempfindlich gegen Feuchtigkeit.
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Matratzen - Naturkautschuk
Er wird aus dem Saft des Kautschukbaumes hergestellt, ist mittelweich bis weich und außergewöhnlich punktelastisch. Naturkautschuk besitzt eine gute Stützkraft und ist wärme- und feuchtigkeitsregulierend. Die röhrenförmigen Öffnungen der Kautschukmatten ermöglichen einen guten Luftaustausch.
Die Naturkautschukmatratzen werden nach den Richtlinien des Qualitätsverbandes umweltverträgliche Latexmatratzen (QUL) hergestellt, wodurch umweltschonende Verarbeitung und Schadstoffuntersuchungen garantiert sind.
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Matratzen - Rosshaar
Rosshaar besitzt sehr gute feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Die eher festen Rosshaarmatten sind dauerhaft elastisch und strapazierfähig.
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Matratzen - Schafschurwolle
Sie wird ohne Zusatz von Fremdmaterialien zu festen Matten vernadelt und bildet immer die äußerste Schicht der Matratzen. Die gute Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe der Wolle, sowie ihr großes Isoliervermögen tragen zu einem gesunden und trockenen Bettklima bei.
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Matratzen - natürlicher Schutz bei Hausstaubmilben-Allergie
Immer mehr Menschen sind von Allergien geplagt, die durch Hausstaubmilben hervorgerufen werden. Derzeit gibt es keine Heilungsmöglichkeit, Linderung bringt die Vermeidung der allergieauslösenden Stoffe, der sogenannten Allergene.
Natürliches Niemöl, das aus den Samen des Niembaums gewonnen wird, enthält Azadirachtine. Diese stören ganz gezielt den Hormonhaushalt bestimmter Insekten und Spinnentiere, so daß ihre Entwicklung und Vermehrung unterbrochen wird. Für die Umwelt und die menschliche Gesundheit sind diese natürlich vorkommenden Stoffe völlig unbedenklich.
Gegen einen Aufpreis von 10 % erhalten Sie alle unsere Matratzen und Bettwaren mit Niemschutz-Ausrüstung. Diese enthält die Azadirachtine in hoher und gleichbleibender Konzentration, wodurch ein langanhaltender Schutz vor Milbenbefall gewährleistet ist. Nach ca. zwei Jahren, oder wenn der Matratzenbezug gewaschen wurde, kann die Wirkung mit Niemspray aufgefrischt werden.
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Matratzenherstellung
Jede Matratze besteht aus mehreren Lagen verschiedener Naturmaterialien, die auf traditionelle Weise von Hand versteppt werden. Durch die solide, handwerkliche Verarbeitung und die nach ökologischen Gesichtspunkten geprüfte Qualität der Materialien zeichnen sich die Naturmatratzen durch größtmögliche Gesundheits- und Umweltverträglichkeit, sowie Langlebigkeit und Stabilität aus.
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Matratzenhülle - Standard
Sie besteht aus naturfarbenem Bezugsstoff, der aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle hergestellt wird. Die Hülle ist durch einen Kunststoffreißverschluß abnehmbar und kann bei 60° C gewaschen werden.
Alle unsere Matratzen werden mit dieser Hülle geliefert, wenn Sie nicht ausdrücklich die Matratzenhülle Komfort bestellen.
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Matratzenhülle - Komfort
Naturfarbener Webstoff aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle wird mit Schafwolle versteppt. So entsteht eine robuste, langlebige Hülle, die die Matratze zusätzlich polstert. Zwei seitliche Halteschlaufen erleichtern das Wenden.
Gegen einen Aufpreis von 20 % versehen wir alle unsere Matratzen mit diesem Bezug. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Bestellung an!
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Matratzenpflege
In den ersten Wochen sollte die Matratze häufig gewendet werden. In dieser Zeit passt sie sich Ihrer Körperform an und die Polsterschichten werden gleichmäßig und körpergerecht verdichtet. Später genügt es, die Matratze beim Wäschewechsel zu wenden. Ein Luftbad im Freien, nicht in der prallen Sonne, tut der Matratze gut und lässt die Naturmaterialien regenerieren.
So wichtig wie die Matratze selbst, ist auch die Unterlage, auf der sie liegt. Empfehlenswert sind Bettgestelle mit einem Lattenrost, damit die Luft uneingeschränkt zirkulieren kann. Geschlossene Bettkästen sind ungeeignet.
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Mottenschutz
Irgendein dunkles, selten besuchtes Eck gibt es in jedem Haushalt. Von dort aus haben die Motten die Chance, sich zu verbreiten. Manchmal kommen die Falter auch einfach durch’s offene Fenster herein. Hier ist es hilfreich, in der warmen Jahreszeit Insektengitter zu benutzen.
Die eigentlichen Fraßschäden werden allerdings von den Larven der Kleidermotte verursacht. Sie sehen aus wie ca. 1 cm lange, gelblich-weiße Raupen und befinden sich typischerweise in einem kleinen Kokon.<br>
Wenn Sie eine solche Befallstelle irgendwo im Schrank, auf dem Teppich oder in Ihren Wollvorräten entdecken, heißt es schnell zu handeln.
Alles mit Fraßschäden und Teile, die sich in unmittelbarer Nähe davon befinden, sollten Sie waschen.Wenn Sie die Möglichkeit haben, legen Sie alles einige Tage locker zusammengelegt in die Tiefkühltruhe oder für ein paar Stunden in die Sauna. Am besten Sie räumen den betroffenen Schrank komplett aus und putzen ihn einmal gründlich durch. Achten Sie besonders sorgfältig auf Ritzen und Spalten; hier könnten sich noch Eier befinden. Saugen Sie alles mit dem Staubsauger gründlich ab. Bei befallenen Bodenbelägen ist es wichtig, die schwer zugänglichen Bereiche, z.B. unter Möbelstücken oder Dachschrägen, zu kontrollieren.
Sind alle Bereiche gründlich gesäubert, wird Niemspray versprüht. Stellen Sie anschließend in die Nähe des Befallherdes eine Mottenfalle auf. So können Sie kontrollieren, ob Ihre Mottenbekämpfung erfolgreich war.
Nach 10 bis 14 Tagen könnte eine neue Larvengeneration aus noch verbliebenen Eiern ausgeschlüpft sein. Deshalb ist es sinnvoll, die Niembehandlung nach diesem Zeitraum zu wiederholen.


Vorbeugende Maßnahmen
Da die Mottenlarven wollhaltige Textilien, die durch Schmutz, Schweiß oder Staub verunreinigt sind, besonders lieben, sollten nur frisch gewaschene Wollsachen in den Schrank wandern.Werden diese längere Zeit nicht benutzt, sollten sie in gut verschließbare Tüten gegeben werden.Wer schon einmal Mottenbefall hatte oder auf Nummer Sicher gehen will, sollte jede Tüte mit Niemspray behandeln.
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N
Natürliche Hautpflege
Nicaragua 2001
Nicaragua 2002
Nicaragua 2003
Niem
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Natürliche Hautpflege
Wollfett mit seinen hautverträglichen und pflegenden Eigenschaften ist ein Bestandteil der hier vorgestellten Pflegeprodukte. Sie enthalten ausschließlich natürliche Rohstoffe, die zum größten Teil aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) stammen. Synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, sowie Substanzen auf Mineralölbasis werden nicht verwendet.
Die Rezepturen der Hautcremes sind so aufgebaut, daß ca. 50 % Feuchtigkeit (Kräuterauszüge in reinem Quellwasser) und 50 % fetthaltige Substanzen (öle, Fette, Wachse) enthalten sind. Diese Zusammensetzung kommt dem Fett-/Feuchtigkeitsgemisch unserer Haut sehr nahe. So bleibt Ihre Haut gesund und findet zu ihrem natürlichen Gleichgewicht zurück.
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Nicaragua 2001
Die Wirtschaft liegt noch immer am Boden, der Teufelskreis von Verarmung, Bevölkerungszunahme, Naturkatastrophen und ungerechter Landverteilung führt weiter zur Zerstörung der noch verbliebenen Naturressourcen. Die letzten Bestände der noch verbliebenen Trocken- und Regenwälder werden geplündert und exportiert. Auf den neu geschaffenen Weideflächen wird meist eine extensive Rinderzucht betrieben. Der tropische Waldboden ist arm an Nährstoffen, deshalb sind die Rinder meist schlecht genährt und unrentabel. Die Bauern brennen im Frühjahr das alte Gras ab. Nach dem Abbrennen ist der Boden Sonne, Wind und Regen ausgesetzt. Mit dem Beginn der Regenzeit folgen dann erneut Bodenauswaschungen. Der Waldboden wird weggespült und nach Jahren bleibt meist nur noch steinige Erde übrig.
Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts war Nicaragua zu über 60 % von Wald bedeckt. Seit den 50er Jahren hat die Waldzerstörung schlimme Ausmaße angenommen. Eine jährliche Abholzung von bis zu 100.000 Hektar führte dazu, daß heute nicht einmal mehr die Hälfte des ehemaligen Waldbestandes vorhanden ist. Die Vernichtung der Wälder hat das ökologische Gleichgewicht in ganz Zentralamerika verändert. Stürme, Trockenheit und verheerende Überschwemmungen zeigen dies in immer wiederkehrenden Intervallen.

Versuche einer ökologischen Landwirtschaft
Alternativen werden von den Campesinos nur akzeptiert, wenn die ökologische Landwirtschaft den Bauern zu einem besseren und menschenwürdigeren Leben verhilft. Der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe" hat in Zusammenarbeit mit seiner nicaraguanischen Partnerorganisation ECONICA (Genossenschaftsverband mit ca. 2000 Begünstigten) eine machbare Alternative erprobt.

Waldweidewirtschaft mit Schafen
Was ist das Besondere an diesem Ansatz, und worin besteht seine ökologische Nachhaltigkeit? Bei der Agroforstwirtschaft mit Schafen wird nicht nur eine Weidewirtschaft mit Gräsern betrieben, sondern Schafe, Rinder, Bäume und Sträucher sind Teil des gesamten Systems, bei dem auch Kaffee, Kakao und andere Früchte produziert werden können.
Die Tierzucht in den Tropen leidet darunter, daß die Gräser nicht genügend Eiweiß für die Wiederkäuer erzeugen. Das Besondere an unserem Ansatz ist, daß den Schfen Eiweiß nun auch durch Futterbäume angeboten wird. Diese Futterbäume sind meist Leguminosen, die auch natürlich vorkommen, z.B. Madero negro.
Unser Verein betreibt seit über 12 Jahren Schafzucht in den Tropen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen führt die Einbeziehung der Schafe in die bäuerliche Landwirtschaft zu einem beachtlichen Zusatzeinkommen für die Familie. 40 Mutterschafe reichen meist aus, um eine Bauernfamilie in Nicaragua zu ernähren. Die Investition für eine Herde dieser Größe beträgt ca. 2000 US$. Diese Schafherde ermöglicht es den Bauern, auch noch genügend zu sparen, um den Schafkredit zurückzubezahlten. Für die Campesinos ist es in der Anfangsphase der Schafzucht meist einfacher, einen Tierkredit aufzubringen, als einen Geldkredit. Der Verein hilft den Bauern beim Aufbau einer Erzeugergemeinschaft, um die Schafe zu vermarkten, die sie nicht selbst konsumieren.

Ziel des Projekts
Das Projekt hilft den Bauern, ihre noch vorhandenen Waldbestände zu schützen und die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise zu sichern. Dadurch wird der Ertrag für die Familien langfristig verbessert. Sie haben eine Perspektive auf ihrem Land und werden so zu Umweltschützern.

Das Schneeballsystem
Der Genossenschaftsverband ECONICA verwaltet einen Tierkredit mit Schafen, den er neuen Genossenschaften für bis zu drei Jahren zur Verfügung stellt. Nach dieser Zeit geben die Genossenschaften den Tierkredit zurück, damit neue Bauern begünstigt werden können.
Nach 12jährigem Rückblick können wir sagen, daß die Schafzucht in Nicaragua eine sehr große Akzeptanz gefunden hat. Schafe sind mittlerweile im ganzen Land verbreitet. Kleinbauern, Genossenschaften und Nichtregierungsorganisationen sind inzwischen Kunden bei ENONICA und nehmen Wartezeiten in Kauf.
Mit Hilfe einer Spende von über 10.000 US$ des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe an ECONICA konnten im vergangenen Jahr wertvolle Zuchtböcke aus Mexiko und Cuba eingeführt werden, mit denen die Schafzucht in ganz Nicaragua verbessert wird.
Wir unterstützen die nicaraguanischen Schafhalter auch beim Erfahrungsaustausch mit anderen Bauernorganisationen in Mittelamerika und der Karibik. Eine besonders wichtige Stellung nimmt dabei Cuba ein, dann hier werden mit der Einführung von agroforstwirtschaftlichen Weidesystemen beachtliche Erfolge erzielt.
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Nicaragua 2002 - Die Bäuerinnen der Gemeinde Ojo de Agua
Liebe Freunde und Kunden der Schäfereigenossenschaft Finkhof, wir wollen Ihnen die Genossenschaft Maria Castil Blanco in Nicaragua als einen unserer Partner vorstellen.
Diese Genossenschaft wurde von 12 Frauen im Jahre 2000 gegründet und hat eine Finca mit ca. 70 ha gepachtet. Die Verpächterin des Landes ist die Genossenscaft German Pomares aus derselben Gemeinde.
1982 hatten die Landarbeiter von Ojo de Agua 700 ha Weideland von der Agrarreform zugesprochen bekommen. Wie es damals üblich war, wurde das Land überwiegend nur an Männer verteilt. Die Frauen sollten als gute Hausfrauen und Mütter ihre Männer unterstützen, aber als Landeigentümerinnen waren sie nicht vorgesehen. Die Bäuerin Dona Modesta war aktive Kämpferin in der Frente Sandinista, hatte an der Revolution teilgenommen und wollte sich mit dem Hausfrauendasein nicht begnügen. So erkämpfte sie sich die Mitgliedschaft in der von Männern dominierten Genossenschaft German Pomares.
Ihre Idee, alle Bäuerinnen in die Genossenschaft zu integrieren, stieß allerdings bei den Mitgliedern nicht auf viel Gegenliebe. Ihr Kampf galt von nun an der Gründung einer Frauengenossenschaft. Nach vielen Mühen war es fast 18 Jahre später endlich soweit. Die 12 Frauen bekamen den Titel einer eingetragenen Genossenschaft verliehen und hatten sich darüber hinaus von ihren Ehemännern, den Mitgliedern der "Männergenossenschaft", das Recht auf die Pacht von 70 ha erstritten.

Die Entscheidung
Was sollten sie nun produzieren? Wer würde ihnen Kredit geben? Welche Arbeit in Landwirtschaft und Viehzucht konnte von ihnen kollektiv betrieben werden, bei der sie gleichzeitig ihre bisherigen Arbeiten verrichten konnten? Die Entscheidung der Frauen fiel auf die Schafzucht. Die Bäuerinnen stellten einen Antrag an den Verein Hilfe zur Selbsthilfe und erbaten auf Kreditbasis 58 Pelibueyschafe und zwei Zuchtböcke.
Nachdem wir ihren Antrag geprüft hatten und zu dem Entschluß kamen, daß die Schafzucht für diese Frauen sehr wohl rentabel und durchführbar sein könnte, begannen die Bäuerinnen mit der Arbeit. In Eigenarbeit bauten sie einen Schafpferch mit Unterstand aus Bambus. Von unserem Projekt bekamen sie einen Kredit für das Dach.
Die Frauen stellten einen Hüteplan auf, bei dem turnusgemäß jeden Tag eine andere Frau Schäferin sein sollte. Wir waren dabei äußerst skeptisch, ob sich dieses so in die Praxis umsetzen lassen würde. Doch nachdem der Pferch fertig war und die Schafe auf Kredit übergeben waren, stellte sich heraus, daß diese Frauen sehr gut als Schäferinnen arbeiten konnten.
Um 6.00 Uhr geht die diensthabende Schäferin mit der Herde auf die Weide und kehrt nach 5 Stunden zum Pferch zurück. Die Schafe bleiben von 11.00 bis 14.00 Uhr im Mittagspferch. Die Schäferin geht heim und versorgt ihre Familie über die Mittagszeit. Um 14.00 Uhr geht sie mit den Schafen ein zweites Mal auf die Weide und kehrt um 18.00 Uhr zurück. Eine andere Frau, die sogenannte Hilfsschäferin für diesen Tag, hat in der Zwischenzeit den Pferch saubergemacht, die Wassertröge gefüllt und fehlendes Salz und Mineralfutter bereitgestellt.
Natürlich gibt es bei den 12 Frauen Unterschiede in der Arbeitserledigung. Nicht alle haben gleich viel Freude an der Schäferei, aber jede leistet ihren Beitrag, und jede erhält ihren Anteil am Verkauf der Lämmer.
In den vergangenen zwei Jahren hatten die Frauen 200 Lämmer aus ihren 58 Mutterschafen aufgezogen und konnten so dieses Jahr ihren Kredit (58 Mutterschafe und zwei Böcke) vor der Zeit zurückbezahlen. Jede der 12 Frauen hatte nach Abzug des Kredits noch Anspruch auf zehn Lämmer, was einem Wert von 500,- US$ entspricht, oder einem monatlichen Einkommen von 20,- US$.
Das klingt in Deutschland nicht viel, in Nicaragua und dort auf dem Lande allemal ist es jedoch das monatliche Einkommen einer Hausangestellten, die dafür jeden Tag von früh bis spät in anderen Häusern schuftet.
Für unsere Frauen sind es gerade mal vier bis fünf Tage Arbeit im Monat. Dona Modesta meinte, früher bestand die einzige Möglichkeit eines Zusatzverdienstes für Frauen darin, als Hausangestellte in der Hauptstadt Managua oder gar in Costa Rica zu arbeiten.
Die Frauen hoffen, nachdem sie nun den Kredit zurückbezahlt haben, ihr Einkommen in Zukunft auf 40,- US$ im Monat zu erhöhen. Dies könnte unserer Meinung nach durchaus möglich sein, wenn sie für eine größere Herde ihre Schafweiden verbessern.

Schafe sind keine Nahrungskonkurrenten
Pelibueyschafe, wie sie die Frauengenossenschaft Maria Castil Blanco besitzt, sind ideal für die trockenen und feuchten Tropen. Sie erwirtschaften den Bäuerinnen und Bauern in Nicaragua ein größeres Familieneinkommen als beispielsweise Kühe, Schweine, Hühner oder der Anbau von Grundnahrungsmitteln.
Schweine und Hühner müssen mit Mais, Reis und Hirse gefüttert werden, damit sie Erträge produzieren. Schafe sind kein Konkurrent in bezug auf Nahrungsmittel für den Menschen. Sie fressen Gras, Blätter und Samen von Bäumen. Bei armen Bauern ist der Anbau von Grundnahrungsmitteln meist so limitiert, daß er oft nicht ausreicht, um die ganze Familien zu ernähren. Ein Schwein ist damit oft ein "Esser" mehr, was bedeutet, daß alle etwas weniger bekommen.
Rinder können auch von der Weide leben wie Schafe, jedoch ist ihr Preis zehnmal höher, als der eines Schafes. Die ersten Erträge (Verkauf von Kälbern) treten erst nach drei Jahren ein. Die Produktion von Milch ist in Nicaragua nur dort möglich, wo die Weiden ausreichend Eiweiß liefern. In Ojo de Agua gibt eine Kuh beispielsweise 1000 Liter Milch oder weniger pro Jahr. In Deutschland sind 8000 Liter keine Seltenheit.
Stirbt die Kuh, ist die Familie oft ruiniert, weil ihr Wert mehr als 500,- US$ beträgt. Stirbt ein Schaf, so sind es nur 50,- US$. Das Risiko ist also bei der Schafhaltung gemindert.

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Nicaragua 2003 - Die Schäferschule Rivas
Liebe Kundinnen und Kunden der Schäfereigenossenschaft Finkhof. Wahrscheinlich haben Sie in der einen oder anderen Form vom Engagement des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe e.V. in Nicaragua gehört. Der Verein wurde in den 70er Jahren gegründet, um den Aufbau des Finkhofs und die Landschaftspflege in den Allgäuer Alpen mit Bergschafen zu unterstützen. Seit 1987 unterstützt der Verein die Schafzucht in Nicaragua.

Eine Idee mit Schafen setzt sich durch
Mitte der 80er Jahre waren die Kaffeeproduzenten in einer Krise, wie sie auch heute wieder herrscht. Die Produktionskosten waren unter anderem durch die teuren Chemieeinsätze höher als der Preis, den die Industrieländer für den Kaffee bezahlen wollten. Mit dem Einsatz der Schafe zur Pflege der Kaffeekulturen konnte dies verändert werden:
- Unkraut wurde nicht mehr mit teuren und giftigen Herbiziden vernichtet, sondern als Schaffutter genutzt.
- Der Kauf von Kunstdünger wurde durch den Einsatz von Schafmist unnötig.
- Der Verzicht auf Chemikalien ermöglichte die Biokaffeeproduktion mit höheren Verkaufspreisen.
- Das erzeugte Lammfleisch führte zu einem zusätzlichen Einkommen auf den Kaffeefincas.
Die Biokaffeeproduktion ist in Nicaragua eine Folge der Schafzucht und hat vielen Produzenten ein wirtschaftliches Überleben ermöglicht. Der Verein unterstützte genossenschaftliche Schafproduzenten, in dem er ihnen 38 Mutterschafe und 2 Schafböcke für 36 Monate zur Verfügung stellte. Nach dieser Zeit mussten die Bauern die gleiche Anzahl Tiere an den Verein zurückgeben, der sie an neue Genossenschaften weitergab.
Insbesondere in den Trockengebieten des Pazifiks erwiesen sich Schafe als eine ökologisch sinnvolle Tierkomponente, die der extensiven Rinderhaltung überlegen ist. Mit Hilfe des Vereins konnte ab 1995 die genossenschaftliche Erzeugergemeinschaft ECONICA gegründet werden, die die Produzenten bei der Vermarktung ihrer Absatzlämmer unterstützt.

Pelibueyschafe
In Nicaragua sind Pelibueyhaarschafe den Wollschafen, wie wir sie kennen, überlegen. Diese Haar-schafrassen haben ihren Ursprung in Westafrika und wurden mit den Sklavenschiffen in die Karibik und nach Zentralamerika gebracht.
Mit Hilfe von cubanischen und mexikanischen Schafzüchtern wurde "neues Blut" für die nicaraguanischen Pelibueyschafe eingeführt, so dass die Schafbestände genetisch verbessert werden konnten. Die Pelibueyschafhaltung hat sich rasant über das ganze Land verbreitet. Die Vorteile haben sich bei den Bauern herumgesprochen. Heute gibt es Haarschafe bei den Miskitoindianern am Rio Coco, bei den Creolen am Rio San Juan an der Atlantikküste, bei entlegenen Bergbauern in den zentralen Gebieten Nicaraguas, bei den Genossenschaftsbäuerinnen von Ojo de Agua und bei den Biokaffeeproduzenten am Kilambe.
Nun könnte man meinen, damit ist die Mission des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe erfüllt. Doch unsere Hilfe wird immer noch benötigt, denn es gibt zwar viele Schafe, doch niemanden, der den Schäfern die dazu notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Deshalb haben wir in Rivas im Südwesten Nicaraguas eine Schäferschule gegründet.

Das Konzept der Schäferschule
Nach der Methode "von Bauer zu Bauer" sollen die nicaraguanischen Schäferinnen und Schäfer in praktischem und theoretischem Unterricht die Schafzucht von der Pike auf erlernen. Die Wissensvermittlung bezieht sich im Wesentlichen auf Schafrassen, Schafzucht, Haltungsformen, Fütterung und Krankheiten, mit dem Schwerpunkt ökologische Erzeugung.
Den Schülern steht eine Pelibueyschafherde zur Verfügung, in der weiße und braune Zuchtlinien verfolgt werden. Die speziellen Eigenschaften, Bedürfnisse und Leistungsmerkmale dieser Schafrasse können hier beobachtet werden. In der Schafhaltung vermitteln wir den Schülern die unterschiedlichen Produktionstechniken. Wir setzen dabei Holzpferche, Elektropferche und diverse Weidetechniken ein. Für die Schafe steht ein 300 m² großer Stall zur Verfügung. Ställe sind in den Tropen wegen der extrem hohen Niederschläge notwendig.
Die Fütterung ist das A und O einer erfolgreichen Tierhaltung. In den Tropen produzieren Gräser und Kräuter zwar ausreichend Biomasse, jedoch verholzen sie im Laufe des Jahres sehr schnell, so dass die Tiere unter einem Eiweißdefizit leiden. Wir erproben auf der Schulfarm die unterschiedlichsten Gräser und legen sogenannte "Eiweißbänke" an.
Nach unserer Erfahrung eigenen sich besonders Baum- und Strauchleguminosen dazu. In der Trockenzeit können sie wie Schneitelbäume geschnitten werden.
In den Tropen gibt es nur zwei Jahreszeiten: die Regenzeit und die Trockenzeit, die aber je nach Standort unterschiedlich lang sind. Während in der Pazifikregion die Trockenzeit sechs Monate dauert, ist sie am Atlantik nur zwei Monate lang. Das heißt für die Schäfer der Pazifikzone, zusätzliches Futter für die Trockenzeit bereithalten zu müssen.
Konservierungsverfahren wie Heuproduktion sind den Bauern oft unbekannt, außerdem fehlen ihnen meist die technischen Voraussetzungen. Die Siloerzeugung ist nur bei den Großbauern verbreitet. Normalerweise lassen die Bauern ihre Tiere während der Trockenzeit vom "eigenen Speck" leben. Dies ist teuer und schädlich für die Tiere. Die meisten Krankheiten haben ihre Ursache in einer unzureichenden Ernährung während der Trockenzeit. Die Schäferschule vermittelt einen anderen Weg. Wir bauen zusätzlich Pflanzen wie Zuckerrohr und Elefantengras an, die auch in der Trockenzeit grün sind. Die Schüler sollen alles über das Herstellen von hofeigenem Kraftfutter vermittelt bekommen. Unsere Idee ist: der Betrieb soll autonom sein und kein Futter zukaufen müssen, denn die meisten Bauern sind arm.
Das Erkennen, Verhüten und Behandeln von Krankheiten ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Die Tierärzte in Nicaragua haben meist keine Ahnung von Schafkrankheiten und die Bauern kein Geld um diese zu bezahlen. Wir vermitteln den Bauern deshalb das Wissen, mit dem sie ihre Tiere selbst behandeln können.
Dabei wird Wert auf den Einsatz von natürlichen und pflanzlichen Medikamenten gelegt, die selbst auf der Finca erzeugt werden können. Bei dieser Aufgabe stehen wir noch ziemlich am Anfang und sind auf vielfältige Unterstützung angewiesen.
Bei der Ekto- und Endoparasitenbekämpfung arbeiten wir mit Extrakten aus den Samen des Niembaumes. Schafläuse, Zecken, Haarlinge und selbst Milben lassen sich mit Extrakten aus Samen und Blättern gut bekämpfen. Innenparasiten wie Band- und Magendarmwürmer wurden in Cuba erfolgreich mit Niem behandelt. Dies werden wir in unserer Schule erproben und übertragen.
Uns ist klar, dass wir in vielem bei Null anfangen, aber in Nicaragua kümmert sich kaum jemand um die Lösung dieser Probleme. Die Schafzucht, die mit viel Enthusiasmus im ganzen Land begonnen wurde, braucht dringend eine Schule, in der Schäfer ausgebildet werden, damit sie ihre Betriebe erfolgreich führen können.
Die Schäferschule ist keine "Techniker-Lehranstalt" und verleiht keine akademischen Titel. Sie ist eine einfach gehaltene, praktische Einrichtung, in der auch ein Analphabet das nötige Handwerkszeug der Schafzucht vermittelt bekommt. Da die Bauern sowohl in ihrer schulischen Ausbildung, als auch in ihrem Kenntnisstand sehr unterschiedlich sind, haben wir Bücher und Broschüren entwickeln müssen, um geeignetes Lehrmaterial zur Verfügung zu haben. Neben der finanziellen Unterstützung sind wir auch auf neue Erkenntnisse und Anregungen aus der Tierheilkunde und der Futtererzeugung angewiesen. Wir freuen uns über jeden Kontakt und über jeden Tipp zur Schäferschule oder zur Pelibueyschafzucht.
Schicken Sie uns eine E-mail an die Adresse:
leupolz@datatex.com.ni

Die Finanzierung der Schule
Die Bauern können meist nicht viel für ihre Ausbildung bezahlen. Staatliche Unterstützung aus Nicaragua bekommen wir keine. Der laufende Schulbetrieb ist darauf angewiesen, dass er sich aus Erträgen der Lehrschafherde durch den Verkauf von Fleisch und Zuchttieren deckt. Dies ist jedoch nicht ausreichend. Die Mindestkosten, um ein Schuljahr über die Runden zu bringen, sind ca. 12.000,- US$.
Deshalb sind wir auf Ihre Spende angewiesen! Für Ihre Spende erhalten Sie eine abzugsfähige Spendenbescheinigung. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Adresse vollständig auf dem Formular angegeben ist, damit Sie die Quittung auch erhalten können. Bis einschließlich 100,- € gilt der von der Bank gestempelte Abschnitt "Beleg für den Kontoinhaber" als Spendenbescheinigung.

Das Spendenkonto unseres Vereins lautet:

Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Leutkircher Bank e.G.
BLZ: 650 910 40
Kto.-Nr.: 130 60 06
Kennwort: Schäferschule

Im Namen unserer nicaraguanischen Freunde im Voraus vielen Dank für Ihre Unterstützung.
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Niem
Der Niembaum wird in vielen Ländern seit Generationen als Heilpflanze verwendet. Für Menschen und Säugetiere ungiftig wird Niem zur Bekämpfung von Parasiten bei Haustieren, Vorratsschädlingen und Schadinsekten auf Nahrungspflanzen eingesetzt. Seit einiger Zeit verwenden auch wir erfolgreich Niemprodukte, um unsere Schafherde gegen Ektoparasiten zu behandeln und Motten zu bekämpfen.
Niemsamenerzeugnisse dienen in der Landwirtschaft und im Gartenbau, Dank ihrer vielseitigen biologischen Eigenschaften, zur Schädlingsbekämpfung.
Die von uns angebotenen Niemprodukte werden von gemeinnützigen Organisationen in Entwicklungsländern zu sozial fairen Bedingungen hergestellt.
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P
Pelibuey-Schaf
Pestizide
Pflanzenfarben
Pflanzliche Gerbung
Pflege: Gerauter Wollstoff
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Pelibuey-Schaf
Pelibueyschafe sind eine hornlose Haarschafrasse. Sie besitzen ähnlich wie Ziegen keine Wolle. Die Farbe der Schafe ist rehbraun, jedoch kommen auch weiße und gefleckte Tiere vor. Sie wurden von den Spaniern aus Afrika nach Zentral- und Südamerika gebracht.
Sie sind asaisonal brünftig und lammen dreimal in zwei Jahren. Dabei bekommen sie durchschnittlich zwischen 1,7 bis 1,9 Lämmer. Die Böcke werden 50 bis 70 kg schwer und die Mutterschafe 40 bis 55 kg. Das ideale Schlachtgewicht der Lämmer liegt bei 40 bis 45 kg. In Deutschland sind Pelibueyschafe als sogenannte Kamerun-Schafe bekannt.
Wenn sie noch Fragen zur Pelibueyschafzucht, zu unseren Partnergenossenschaften oder zu anderen Aspekten unserer Vereinsarbeit in Nicaragua haben, schicken Sie uns eine E-mail an:
leupolz@datatex.com.ni
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Pestizide
Sind Schafe von Außenparasiten (z.B. Sandläuse, Haarlinge) befallen, werden sie mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt. Dazu werden die Schafe durch ein Wasserbad getrieben, dem Pestizide zugesetzt sind. Unsere Herde wird nicht mit Pestiziden behandelt und auch die Schäfereien, von denen wir Wolle kaufen, müssen uns dies schriftlich garantieren. Zusätzlich lassen wir die Wolle von einem unabhängigen Untersuchungsinstitut auf Pestizidrückstände (Lindan, DDT, Pyrethroide usw.) untersuchen. Eine Kopie der aktuellen Untersuchungsergebnisse schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
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Pflanzenfarben
Der Wunsch nach Farben, sich selbst, die Kleidung oder Gebrauchsgegenstände damit zu schmücken, ist wohl so alt wie die Menschheit. Dass Farbstoffe einmal eine seltene Kostbarkeit waren, die sich das einfache Volk niemals leisten konnte, ist für uns heute kaum mehr vorstellbar. Seit vor ca. 150 Jahren die synthetischen Farbstoffe entdeckt wurden, ist unsere Welt wesentlich bunter geworden.
Im Laufe der Zeit wurde allerdings auch deutlich, dass dafür ein hoher Preis zu zahlen ist. Die Herstellung und Anwendung synthetischer Farbstoffe benötigt viel Energie und verursacht große Mengen zum Teil giftiger Abfälle. Sicherheits- und Arbeitsschutzvorschriften müssen unbedingt eingehalten werden, um Gesundheitsschäden zu vermeiden. In vielen Ländern ist das nicht der Fall, und die Menschen und ihre Umwelt sind stark gefährdet.
Die Färberei mit natürlichen Farbstoffen geht andere Wege. Sie bedient sich hauptsächlich nachwachsender Rohstoffe, wobei Pflanzen angebaut und für Färbezwecke geerntet werden. Um einen Farbsud herzustellen, werden die Pflanzenteile in Wasser ohne Zusatz anderer Stoffe gekocht. Die ausgekochten Färbepflanzen können danach kompostiert werden und gehen so in den Kreislauf der Natur zurück.
Diese Vorgehensweisen machen deutlich, wo die Grenzen, bzw. Beschränkungen der Pflanzenfärberei zu suchen sind. Es liegt kein einzelner Farbstoff in konstanter Konzentration vor, der mit immer gleicher Rezeptur einen bestimmten Farbton hervorbringt. Etwas philosophischer drückt es Emil Spränger in seinem 1969 erschienenen Färbebuch aus:
"Die Pflanzenfärberei ist das organisch Gewachsene, das der Natur in vertrautem Umgang Abgelauschte. Zudem bedeutet jeder einzelne Farbstoff eine Welt von Möglichkeiten im kleinen, deren Ergründung ein tiefes Eingehen erfordert."
Die vielen Komponenten und Möglichkeiten, die bei den Pflanzenfarben so schön zur Geltung kommen, erfordern eben auch eine ganz besondere Vorgehensweise und viel Erfahrung. In den großen, modernen Textilfärbereien ist das zur Zeit kaum zu verwirklichen. Wollgarne in überschaubaren Mengen, wie wir sie benötigen, mit Pflanzenfarben zu färben, ist dagegen weniger problematisch.

Als Färbepflanzen verwenden wir hauptsächlich Reseda oder Birkenblätter zur Gelbfärbung, Cochenille zur Rotfärbung und Indigo für Blautöne. Aus diesen drei Grundfarben lassen sich alle weiteren Mischtöne erzielen. Bei den meisten Färbungen sind Beiz- und Hilfsstoffe nötig, um die Farben dauerhaft an die Wollfaser zu binden. Wir verwenden dazu Alaun, Weinstein, Essigsäure und Natriumdithionit.
Das, was Emil Spränger das "organisch Gewachsene" oder "die Welt der Möglichkeiten" nennt, gibt den Pflanzenfarben ihre große Schönheit, denn ein Pflanzenfarbstoff enthält immer mehrere Farbkomponenten. Das Ergebnis einer Pflanzenfärbung ist daher auch immer eine harmonische Farbkombination.
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Pflanzliche Gerbung
Für unsere pflanzlich gegerbten Felle wird ein neuer Gerbstoff aus den Früchten des Tarabaumes hergestellt. Der Tarabaum wächst wild in 1800 bis 3000 m Höhe in den Bergregionen Perus. Im Laufe einer Saison können 25 bis 50 kg der schotenförmigen Früchte geerntet werden. Die Nutzung der Taraschoten ist in der Tradition der peruanischen Bevölkerung tief verwurzelt und stellt inzwischen eine maßgebliche Einkommensquelle der Landbevölkerung Perus dar. Im Gegensatz zu den häufig verwendeten Gerbstoffen aus Rinde, für die die Bäume gefällt werden müssen, bleiben die Tarabäume unversehrt. So wird das ökologische Gleichgewicht nicht gestört.
Zur Gewinnung des Tara-Gerbstoffes werden die Schoten gereinigt und die darin befindlichen Samen entfernt. Die Schoten werden zu Pulver vermahlen und in Säcke abgefüllt. Es findet also keinerlei Vermischung oder Behandlung mit anderen Chemikalien statt. Der gesamte Herstellungsprozeß wird im Land selbst vorgenommen.
Unsere tara-gegerbten Felle haben eine naturweiße Fell- und Lederseite und sind auf ca. 3 cm Wolllänge heruntergeschoren. Durch das dichte und weiche Haarkleid sind sie hervorragend als Bettfell, sowie für die Säuglingspflege geeignet.
Pflanzlich gegerbte Felle sind nicht waschbar!
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Pflege: Gerauter Wollstoff
Zur Pflege unserer Pullover, Jacken und Westen aus gerautem Wollstoff empfehlen wir Handwäsche bei 30° C mit Wollwaschmittel. Oft ist es jedoch vollkommen ausreichend, die Kleidungsstücke zu lüften. Denn Wolle nimmt Gerüche kaum an und ist durch ihren Faseraufbau sehr schmutzabweisend. Ein paar Stunden in feuchter Nebelluft aufgehängt (auch künstlich in der Dusche erzeugt), ist die beste Pflege für Ihren Schlupfpullover.
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S
Schaffelle
Schafsalami und Hirtenvesperwurst
Schlupfpullover
Schmusetiere
Socken
Sportwäsche
Strickanleitung für Socken
Strickanleitung für Windelhosen
Synthetische Färbung
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Schaffelle
Neben Fleisch- und Wollerzeugung werden in der Schäferei auch Felle produziert. Die Größe unserer Schafherde reicht längst nicht mehr aus, um die Nachfrage nach Fellen abzudecken. Daher kaufen wir Rohfelle von anderen Schäfern aus dem süddeutschen Raum auf. Um die Rohfelle haltbar zu machen, werden sie eingesalzen. Haben wir genügend Rohfelle gesammelt, bringen wir sie in die Gerberei. Um aus einer Rohhaut ein kuscheliges Bettfell herzustellen, sind viele Arbeitsgänge notwendig. Weichen, Waschen, Gerben, Fetten, Auskämmen, Scheren und Schleifen sind nur einige davon.
Jedes Fell ist ein gewachsenes Einzelstück, wobei keines dem anderen genau gleicht. Sein Aussehen hängt neben der verwendeten Gerbart auch von der Schafrasse und dem Alter des Tieres ab. Alle unsere Felle sind nicht eingefärbt, die Farbgebung stammt aus der natürlichen Pigmentierung der Wollfaser.

Verwendung
Wer sich daran gewöhnt hat, auf einem Schaffell zu schlafen, wird sich kaum mehr davon trennen können. Die wohltuende Wärme eines Fells, seine Anschmiegsamkeit und Weichheit, lassen uns Entspannung und Geborgenheit spüren.
Das dichte Wollkleid bildet ein Luftpolster zwischen Körper und Unterlage. Dadurch ist eine optimale Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung gegeben, was die Voraussetzung für ein gesundes Bettklima und erholsamen Schlaf ist.
Felle für Säuglinge spielen eine wichtige Rolle. Ein Fell schenkt Wärme und Geborgenheit und nimmt den Geruch des Kindes und seiner Umgebung an. Auf Reisen schläft es daher leichter auf seinem vertraut riechenden Fell ein.
Bei Säuglingen sollte darauf geachtet werden, dass sie in Rücken- oder Seitenlage schlafen. Als Zudecke genügt ein Schlafsack in Kombination mit einer leichten, wollgefüllten Decke. Fühlen Sie die Hauttemperatur Ihres Kindes zwischen seinen Schulterblättern. Die Haut sollte warm, aber nicht verschwitzt sein. Kalte Hände oder Füsse sagen wenig darüber aus, ob es Ihrem Kind zu warm oder zu kalt ist.
Auch in der Krankenpflege haben sich Schaffelle bestens bewährt. Die drei Hauptursachen des Wundliegens, nämlich Druck, Reibung und Feuchtigkeit, werden durch die Verwendung eines Fells auf ein Minimum reduziert.
Häufig sind unsere Felle viel zu schön, um im Bett zu verschwinden. Sie schmücken das Sofa und den Sessel und dienen als wärmende Unterlage für alle, die gerne auf dem Boden sitzen.


Felle für Säuglinge?
Seit vielen Jahren beschäftigen sich wissenschaftliche Studien mit der Erforschung des plötzlichen Säuglingstodes im 1. Lebensjahr. Leider hat man bis heute die Ursache nicht finden können. Es ist allerdings gelungen, verschiedene Risikofaktoren ausfindig zu machen.
An oberster Stelle steht hier das Rauchen während der Schwangerschaft.
Beim Hebammenkongress 2004 wurden die bisherigen Erkenntnisse in folgendem Satz zusammengefasst:
„Babys schlafen am sichersten in Rückenlage, im Schlafsack, rauchfrei, im Schlafzimmer der Eltern und im eigenen Bett.“
Schaffelle als Schlafunterlage für Säuglinge wurden in diesem Zusammenhang nicht untersucht. Trotzdem wird häufig davon abgeraten, was als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme zu verstehen ist, um eine Überwärmung des Kindes zu vermeiden. Hier spielen natürlich auch andere Faktoren, wie z.B. Raumtemperatur, Bekleidung, Art der Zudecke usw. eine große Rolle. Trotz sehr vieler positiver Erfahrungen mit Schaffellen für Babys, unter anderem bei unseren eigenen Kindern, können wir solche Diskussionen natürlich nicht ignorieren und möchten sie Ihnen auch nicht vorenthalten.
Alaungerbung
Diese mit Alaun gegerbten Felle besitzen eine weiße Lederseite, was die Bezeichnung „Weißgerbung“ erklärt. Unsere alaungegerbten Felle sind nicht geschoren und eignen sich mit ihrem langen Wollhaar gut als wärmende und schmückende Auflage auf Sessel und Sofa.
Alaunfelle sind in naturweiß erhältlich. Braune Felle gibt es hauptsächlich in Größe S. Größere braune Felle können wir nur liefern solange der Vorrat reicht.
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Schafsalami und Hirtenvesperwurst
Sowohl die Finkhof-Vesperwurst, als auch unsere Salami bestehen aus 100 % reinem Schafsfleisch. Auf Nitritpökelsalz und Glutamat wird verzichtet, nur Kochsalz und eine Gewürzmischung aus kontrolliert biologischem Anbau werden verwendet.
Durch den Räucherprozess und die bewährte Gewürzmischung aus schwarzem Pfeffer, Knoblauch, Koriander und Meersalz erhält die Salami ihren typischen Geschmack. Sie wird aus versandtechnischen Gründen ganz frisch eingeschweißt. Entfernt man die Folie und lässt die Wurst abhängen, trocknet sie weiter und ist lange haltbar.
Die Hirtenvesperwurst wird in Weißblechdosen abgefüllt und ist gekühlt lange haltbar. Die 200g-Portionierung lässt auch in kleinen Haushalten keine unbeliebten Reste entstehen.
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Schlupf-Pullover
Wir bieten unseren Schlupf-Pullover als ökologisch sinnvolle Alternative zu den weitverbreiteten Faserpelzen aus Synthetik an. Dabei haben wir versucht, die Anforderungen, die an Fleece-Bekleidung gestellt werden, nämlich Leichtigkeit, Schutz vor Wind und Nässe, sowie Weichheit auf anderen Wegen zu erreichen.
Der Schlupf-Pullover besteht aus reiner Schurwolle, die verwebt, anschließend gewaschen und dann aufgeraut wird, so daß ein leichter Wollstoff entsteht. Durch den Rauprozess gelangen viele feine Wollhärchen an die Gewebeoberfläche, die ein gut isolierendes Luftpolster bilden. So ist der Schlupf-Pullover angenehm warm, relativ winddicht, leicht und flauschig.
Viele weitere Eigenschaften der Wolle kommen hier positiv zur Geltung. Die gute feuchtigkeits- und wärmeregulierende Wirkung der Wolle sorgt dafür, daß keine unangenehme Verdunstungskälte spürbar wird. Auch bei Nieselregen und hoher Luftfeuchtigkeit hält der Schlupf-Pullover warm und trocken.
Zur Färbung des Wollstoffs werden haut- und umweltverträgliche Farbstoffe verwendet.
Bei den blauen, bordeaux- und anthrazitfarbenen Schlupfpullovern ist der Kragen mit naturgrauem Stoff abgesetzt. Die Krageninnenseite in anthrazit ist ein schöner Kontrast zum naturgrauen und ziegelroten Schlupfpullover. Duch den weit herunterlaufenden, nickelfreien Reißverschluss kann der Schlupf-Pullover hochgeschlossen oder mit großzügigem Halsausschnitt getragen werden. Die Weite ist mit Hilfe von Baumwollkordeln und Stoppern individuell einstellbar.
Zu guter Letzt sei noch eine wirklich erstaunliche Eigenschaft erwähnt:
Wolle verhindert Schweißgeruch. Durch ihren chemischen Aufbau ist sie in der Lage, bestimmte Stoffe, die für unangenehme Gerüche sorgen, fest und geruchlos an sich zu binden.
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Schmusetiere aus Schafwolle
Ohne ihr Schmusetier im Arm zu halten, wollen viele Kinder nicht einschlafen. Auch auf der Reise muss es unbedingt mit in den Koffer gepackt werden, und seine tröstliche Anwesenheit hilft über so manchen Kummer hinweg.
Die Lieblingstiere begleiten Kinder oft viele Jahre lang und sind durch nichts zu ersetzen. Gerade deshalb sind naturbelassene ungiftige Materialien und sorgfältige Verarbeitung hier so wichtig.
Alle Tiere, die Sie auf dieser Doppelseite sehen, haben eine Hülle aus reiner Schurwolle und sind mit Wollvlies gefüllt. Sie können mit Handwäsche bei 30° C und Wollwaschmittel gewaschen werden.
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Socken
Für unser körperliches Wohlbefinden sind warme, trockene Füße besonders wichtig. In der Haut der Fußsohlen sitzen viele Schweißdrüsen, die viel Feuchtigkeit abgeben können. Da Wolle bis zu ⅓ ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen, ist sie sehr gut für Socken geeignet. Sie sorgt für eine optimale Regulierung des Wärme- und Feuchtigkeitshaushalts und massiert zudem auf sanfte Art Ihre Füße. Die Bildung von Fußpilz und Schweißgeruch wird durch die Fähigkeit der Wolle, Säuren zu neutralisieren, verhindert. Deshalb müssen Wollsocken auch nicht so häufig gewaschen werden. Regelmäßiges Auslüften reicht oft schon aus.
Zur besseren Haltbarkeit sind Ferse und Spitze mit Baumwolle verstärkt. Der Baumwollanteil in allen Socken ist aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein dünner Gummizug in den Strickbündchen sorgt für guten Sitz. Wir bieten Socken in unterschiedlichen Stärken und verschiedenen Materialmischungen an. Alle Socken sind aus 100% reinen Naturfasern gestrickt, auf chemische Ausrüstung (antifilz, antimikrobiell, usw.) verzichten wir. Zur Färbung werden ausschließlich haut- und umweltverträgliche Farbstoffe verwendet.
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Sportwäsche
45 % Baumwolle aus kontroliert biologischem Anbau, 35 % Schurwolle und 20 % edle Seide ergeben dieses feine, weiche Gestrick mit großer Elastizität. Der Wollanteil sorgt für eine optimale Feuchtigkeitsregulierung. Baumwolle und Seide ergeben Anschmiegsamkeit und Stabilität.
Ein schwarzer und ein weißer Faden werden zusammen verstrickt, was zu der lebendigen Struktur und dem unempfindlichen Farbton führt. Die Sportwäsche ist für alle Jahreszeiten die ideale Unterwäsche.
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Strickanleitung für Socken
Sie brauchen:
- 100 g dünne Sockenwolle oder - 150 g dicke Sockenwolle
- Nadelspiel Nr. 2 - 3 oder - Nadelspiel Nr. 3 - 4
- 4 x 14 M anschlagen oder - 4 x 12 M anschlagen
Zur Verstärkung kann in Ferse und Spitze ein dünner Beilauffaden oder ein stabiles Nähgarn mitgestrickt werden.
Schaft:
- M auf 4 Nadeln verteilen, zur Runde schließen, ca. 20 cm in Runden 2 M re, 2 M li stricken.
Ferse:
- Mit der Hälfte der M in Hin- und Rückreihen weiterstricken (28 bzw 24 M).
- Nach 5 cm (glatt re) mit dem Fersenkäppchen beginnen, dazu die M in 3 Teile teilen (9, 10, 9 bzw. 8, 8, 8 M).
- * die letzte M des zweiten Drittels und die 1. M des dritten Drittels zusammenstricken.
- Arbeit wenden, zusammengestrickte M abheben,
- zweites Drittel zurückstricken, dabei die letzte M des zweiten Drittels und die 1. M des ersten Drittels zusammenstricken.
- Arbeit wenden, zusammengestrickte M abheben.
- Ab * wiederholen, bis nur noch die M des mittleren Drittels übrig sind.
- Aus den seitlichen Fersenrändern 12 bzw. 10 M herausstricken,
- innerhalb der nächsten 6 R überzählige M abnehmen, bis die ursprüngliche M-Zahl vorliegt.
Fuß:
- In Runden weiterstricken, Sohle glatt re, Spann 2 re, 2 li, Länge entsprechend der Schuhgröße (anprobieren, die Spitze beginnt am kleinen Zeh).
Spitze:
- Die zweit- und drittletzte M der 1. und 3. Nadel re zusammenstricken, die 2. und 3. M der 2. und 4. Nadel re verschränkt zusammenstricken.
- Diese Abnahme in jeder 2. Reihe wiederholen,
die letzten 8 M mit dem Arbeitsfaden zusammenziehen.
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Strickanleitung für Windelhosen
Sie benötigen dazu folgendes:
- Stricknadel Nr. 5
- Nadelspiel Nr. 3
- 100g Fettwolle für Gr. 62/68
- 200g Fettwolle für Gr. 74/80, 86/92
Und so wird`s gemacht:
- Mit Nadel Nr. 5 wird ein Dreieck kraus rechts gestrickt (d.h. Hin- und Rückreihe re M),
- dazu 2 M anschlagen und an jedem Reihenende 1 M aufnehmen (Achtung: in jeder 5.R nicht aufnehmen!).
- Solange weiterstricken bis folgende Maschenzahl bzw. Dreiecksmaße erreicht sind:
Gr. 62/68: 66 M/ca. 42 cm breit, 24 cm hoch
Gr. 74/80: 74 M/ca. 48 cm breit, 28 cm hoch
Gr. 86/92: 82 M/ca. 54 cm breit, 30 cm hoch.
- Nun die drei Spitzen des Dreiecks in die Mitte falten,
die M auf das Nadelspiel Nr. 3 verteilen und dabei aus der unteren Dreiecksspitze 2 M herausstricken.
- nun wird in Runden 1 M re, 1 M li weitergearbeitet bis folgende Bundhöhe erreicht ist:
Gr. 62/68: ca. 12 cm
Gr. 74/80: ca. 10 cm
Gr. 86/92: ca. 10 cm
- Ist die Windelhose fertig gestrickt, müssen die Nähte an den Beinausschnitten noch ein Stück weit zugenäht werden.
- Für Gr. 62/68 ist es empfehlenswert, eine Kordel (gedreht oder gehäkelt) um die Beinausschnitte und unter den Bund einzuziehen, damit die Windelhose optimal sitzt.
Mitwachsende Windelhose
Ist die Windelhose zu klein geworden, kann sie leicht vergrößert werden:
- Bund auftrennen und die Wolle zu einem Knäuel aufwickeln.
- Das Dreieck mit Nadel Nr. 5 laut Größenangabe weiterstricken (kraus rechts),
- dabei am besten das Strickstück am Kind mit Windelpaket "ausprobieren".
- Fertigstricken und Nähen wie oben beschrieben
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Synthetische Färbung
Aufgrund der guten Wasserqualität bei unserer Textilfärberei wird neben den Farbstoffen nur Kochsalz und Essigsäure in geringen Mengen zum Färben benötigt. Ein seifenähnliches Hilfsmittel in geringer Dosierung bindet das Wollfett ein und sorgt für gleichmäßige und dauerhafte Farben. Die Farbstoffe sind umweltschonend und hautverträglich und entsprechen den strengen Richtlinien des IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.) Dadurch sind viele bedenkliche Substanzen, wie z.B. Schwermetalle oder Azofarbstoffe von vornherein ausgeschlossen.
Anders als bei der Pflanzenfärbung werden die Farbstoffe durch die chemische Färbung fast restlos von der Wollfaser aufgenommen. Die Belastung des Abwassers ist daher sehr gering und auch der Wasserverbrauch beim Spülen der Garne ist sehr reduziert.
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T
Teppich-Muster
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Teppich-Muster
Das Paket enthält alle Teppichqualitäten mit Kurzbeschreibung und unser gesamtes Farbangebot. Wir schicken es Ihnen gerne zur Ansicht gegen eine Schutzgebühr von 5,- € (Geldschein oder Rechnung) zu. Die Rücksendung mit der Post (nur Inland) ist für Sie dann kostenfrei.
In den Wintermonaten müssen Sie mit einer Wartezeit rechnen.
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U
Unterwäsche aus Wolle
Unterwäsche aus Wolle - Kinder
Unterwäsche aus Wolle und Seide
Unterwäsche aus Wolle und Seide- Kinder
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Unterwäsche aus Wolle
Wolle kann bis zu 33% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Ist die Umgebung trocken, wird die Feuchtigkeit nach außen abgegeben. Durch die Kräuselung der Wolle kommt die Haut nur mit wenigen Wollhärchen in Berührung. So entsteht keine auskühlende Verdunstungskälte. Wollunterwäsche bildet somit eine temperaturausgleichende und feuchtigkeitsregulierende Hülle um unseren Körper. Sie ist dadurch ideal für den Winter, aber auch für die wämere Jahreszeit oder als Sportbekleidung geeignet.
Die hierfür verwendete reine Merinoschurwolle stammt aus kontrolliert biologischer Tierhaltung, ist naturbelassen und wurde auf Pestizidrückstände untersucht. Der Anteil an natürlichem Wollfett macht die Wollunterwäsche besonders hautverträglich und sorgt für Langlebigkeit und Schutz des feinen Wollgestricks. Dieses ist weich und nicht vergleichbar mit den kratzigen Wollunterhosen, die so manche/r noch aus unschönen Kindheitserinnerungen kennt. Die glatte Strickart sorgt außerdem für große Elastizität und gute Passform.
Wolle nimmt aufgrund ihres Faseraufbaus Geruch und Schmutz kaum an und kann Säuren neutralisieren. So genügt es oftmals, Wollsachen auszulüften, und erst nach mehrmaligem Tragen ist eine Wäsche nötig.
Zur Pflege empfehlen wir Handwäsche bis 30° C oder Maschinenwäsche im Wollwaschgang mit Wollwaschmittel.
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Unterwäsche aus Wolle - Kinder
Sowohl für die naturfarbene als auch für die geringelte Wollunterwäsche wird rückstandskontrollierte, naturbelassene Merinoschurwolle verwendet. Die Wollqualität ist besonders weich und fein, so daß sie problemlos auf der Haut getragen werden kann. Wegen ihrer temperaturausgleichenden und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften ist die Wollunterwäsche für jede Jahreszeit geeignet.
Zur Pflege empfehlen wir Handwäsche bei 30° C oder Maschinenwäsche im Wollwaschgang mit Wollwaschmittel.
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Unterwäsche aus Wolle und Seide
Sie besteht zu 70 % aus naturbelassener Merinoschurwolle, die aus kontrolliert biologischer Tierhaltung stammt. Kostbare Naturseide mit ihrem feinen Glanz ist zu 30 % enthalten. Sie eignet sich besonders für Menschen mit empfindlicher, zu Allergien neigender Haut. Wolle-Seide-Unterwäsche gleicht Kälte und Hitze auf angenehme Weise aus und bietet eine optimale Feuchtigkeitsregulierung.
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Unterwäsche aus Wolle und Seide - Kinder
Die geringelte Unterwäsche besteht zu 70 % aus feiner Schurwolle und zu 30 % aus edler Seide. Diese Materialkombination zeichnet sich durch optimale Feuchtigkeits- und Wärmeregulierung aus. Die Wolle-Seide-Unterwäsche eignet sich für die wärmere Jahreszeit, sowie für Kinder mit besonders empfindlicher Haut.
Natur, Flieder und Grün wird in schmalen Streifen verstrickt, wobei ausschließlich haut- und umweltverträgliche Farbstoffe verwendet werden.
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W
Wasch- und Pflegemittel
Wickelkinder
Wohnen
Wollbekleidung
Wollbekleidung - Kinder
Wolldecken
Wolle auf Kinderhaut
Wollfett
Wollfettanteil
Wollfett-Verwendung
Wollfrottee
Wollgarne
Wollpflege
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Wasch- und Pflegemittel
Ihre Grundbestandteile sind waschaktive Substanzen auf der Basis von Kokos- und Palmkernöl, Pflanzenschmierseife und rechtsdrehende Milchsäure. Sie sind vollständig biologisch abbaubar, sparsam im Gebrauch und für Hand- und Maschinenwäsche geeignet.
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Wickelkinder
Seit in den siebziger Jahren die Wegwerfwindeln Deutschlands Supermärkte eroberten, war die traditionelle Wickelmethode mit Mullwindel und Wollhose für viele bald kein Thema mehr. Inzwischen benutzen mehr als 90 % der Eltern Wegwerfwindeln für ihren Nachwuchs - verständlich in der heutigen Zeit, wo alles schnell gehen soll und praktisch sein muss.
Im Durchschnitt verbraucht ein Kind ca. 4000 bis 6000 Windeln, bis es dem Wickelalter entwachsen ist. Bei der Verwendung von Wegwerfwindeln entsteht dabei ein riesiger Müllberg, der uns Untersuchungen zufolge bis zu drei Generationen "erhalten" bleibt. Diese Entsorgungsproblematik, aber auch die Tatsache, daß viele Kinder mit Hautproblemen auf die Einmalwindeln reagieren, lässt viele Eltern den Versuch wagen, die traditionellen Wickelmethoden auszuprobieren. Dieses Windelpaket besteht aus mehreren Einzelteilen und es bedarf etwas übung, bis alles richtig sitzt und leicht von der Hand geht:
In die Baumwollwindel (klassische Tuchform oder gestrickt mit Bindebändern) wird eine Einlage gelegt. Diese kann eine gefaltete Mullwindel, eine Baumwolleinlage, ein Papiervlies oder - sollte das Baby wund sein - ein fetthaltiges Wollvlies sein. Um alles an seinem Platz und dicht zu halten, wird darüber eine Wollwindelhose gezogen.
Ein solches Windelpaket ist zwar relativ dick, nimmt aber viel Feuchtigkeit auf und schließt Babys Popo trotzdem nicht luftdicht ab. Dadurch wird die Ansiedlung von Pilzen und Bakterien verhindert und dem Wundsein vorgebeugt. Den Erfahrungen von Eltern und Hebammen zufolge werden mit Textilwindeln gewickelte Kinder schneller sauber.
Untersuchungen haben ergeben, daß Baumwollwindeln auch bei einer 60°-Wäsche hygienisch einwandfrei sind - Kochwäsche muss also nicht sein! Sind die Wollwindelhosen feucht geworden, reicht es aus, sie zu lüften. Sie müssen erst nach mehrmaligem Gebrauch bei 30° C gewaschen werden, da Wolle Urin neutralisieren und Geruchsstoffe binden kann.
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Wohnen
Schafwolle verbessert die Raumluft
Seit einigen Jahren beschäftigt sich u.a. das Deutsche Wollforschungsinstitut mit diesem Thema. Sicher ist heute, dass Schafwolle Substanzen aus der Stoffgruppe der Aldehyde, z.B. Formaldehyd, dauerhaft bindet. Die Schadstoffe reagieren mit bestimmten Eiweißstrukturen der Wolle und werden dadurch langfristig festgehalten und unschädlich gemacht. Tests im Labor, aber auch Langzeitstudien in öffentlichen Gebäuden konnten dies bestätigen.
Auch Geruchsstoffe (Tabakrauch, Küchendunst) kann Wolle aus der Raumluft herausfiltern. Je größer die Fläche ist, die die Wolle in einem Raum einnimmt (z.B. ein Wollteppich), desto stärker ist die Wirkung. Aber auch Wolldecken, Felle oder Wollstoffe im Wohnbereich verringern die Schadstoffbelastung.
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Wollbekleidung
Den wenigsten Textilherstellern oder -händlern ist es vergönnt, den unverarbeiteten Rohstoff ihrer Produkte in Händen zu halten. Wenn einmal im Jahr unsere Schafherde geschoren wird, ist genau das der Fall. Wir können die Wolle sorgfältig sortieren und schon an dieser Stelle überlegen, welcher Teil zu Vliesen, Strickwolle oder Pullovergarn verarbeitet werden soll.
Nicht nur die Qualität der Wolle, sondern auch der Verzicht auf Pestizide und eine artgerechte Tierhaltung sind für uns und die Schäfereien, bei denen wir Wolle zukaufen, wichtige Kriterien. Wir beginnen hier also ganz am Anfang der textilen Kette - beim Rohstoff!
Bis daraus ein Pullover gestrickt oder eine Decke gewebt ist, sind viele weitere Arbeitsschritte notwendig: waschen, kardieren, spinnen, färben, stricken, weben, konfektionieren. Auch hier gilt es, genau hinzuschauen, was wie gemacht wird und die passenden Partnerbetriebe zu finden.
Unsere Wolle ist von mittlerer Feinheit und daher nicht für zarte Unterwäsche oder ganz feine Kammgarne geeignet. Wir lassen sie zu Streichgarnen in verschiedenen Stärken verspinnen, die für viele Verwendungszwecke sehr gut eingesetzt werden können. Viele unserer gestrickten Pullover und Jacken, die dicken Socken, Vliese, kardierte Wolle und Märchenwolle, sowie die Decken und Schals aus der Finkhof-Weberei werden aus unserer Wolle hergestellt.

Beispielhaft seien hier einige Punkte genannt, die uns bei der Wollverarbeitung wichtig sind:

Schonende Wäsche der Rohwolle
Ein Teil des natürlichen Wollfetts bleibt in der Wolle enthalten und weniger Waschmittel gelangen ins Abwasser. Die Wollprodukte behalten jedoch auch den typischen Schafsgeruch, besonders in feuchtem Zustand.

Verzicht auf Karbonisieren
Beim Karbonisieren werden Pflanzenteile mit Hilfe von verdünnter Schwefelsäure aus der Wolle herausgelöst. Dieser Prozess ist außerdem mit einem erheblichen Wasserverbrauch verbunden.
Verzichtet man darauf, werden die Garne etwas unregelmäßiger und ab und zu findet sich ein kratziges Strohhälmchen im Pullover.

Verzicht auf Bleichung
Das schont die Umwelt, hat aber auch die Konsequenz, dass wir keine reinweißen oder grellbunten Textilien aus unserer Wolle anbieten können.

Verzicht auf chemische Ausrüstung
Bei filzfrei ausgerüsteter Wolle wird die Schuppenschicht der Wollfaser angeätzt und/oder mit einem Kunstharzfilm überzogen. Da wir auf diese Ausrüstung verzichten, sollten unsere Wollprodukte von Hand gewaschen und nicht in den Wäschetrockner gegeben werden. Durch die Auswahl geeigneter Wollqualitäten und mechanischer Ausrüstungen, wie z. B. Vorwaschen, Aufrauen oder Walken schonen wir unsere Umwelt, und die guten bekleidungsphysiologischen Eigenschaften der Wolle bleiben erhalten.

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Wollbekleidung - Kinder
Die reine Schurwolle für unsere Kinder-Stricksachen wurde auf Rückstände untersucht und ist weich und fein. Sie enthält natürliches Wollfett, ist dadurch schmutzunempfindlich und angenehm weich für zarte Kinderhaut. Für die Färbung werden ausschließlich umwelt- und hautverträgliche Farbstoffe verwendet, die weder Schwermetalle, noch allergieauslösende Bestandteile enthalten.
Lockere, weite Schnitte, schöne Details und sorgfältige Verarbeitung zeichnen diese farbenfrohe Kinderkleidung aus.
Alle Teile können mit Handwäsche oder im Wollwaschgang bei 30° C mit Wollwaschmittel gewaschen werden.
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Wolldecken
Die Wolldecken werden aus reiner Schurwolle auf großen Webmaschinen (bis auf unsere handgewebten Regenbogendecken) hergestellt. Der flauschige Griff entsteht durch einen rein mechanischen Ausrüstungsprozess, das sogenannte Aufrauen. Dabei werden die feinen Wollfasern von vielen kleinen Häkchen an die Oberfläche des Gewebes gezogen. Dadurch entstehen dichte flauschige Decken, die zum Einkuscheln und Zudecken im Bett oder auf dem Sofa einladen.
Alle unsere Wolldecken sind weder mit Mottenschutzmitteln, noch mit anderen gesundheitsgefährdenden Chemikalien behandelt.
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Wolle auf Kinderhaut
Wolle hat die besten bekleidungsphysiologischen Eigenschaften aller Textilfasern. Sie schützt die empfindliche Kinderhaut und hilft, den anfälligen Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Bei der Geburt eines Kindes ist die Haut noch unreif und wenig stabil. Dadurch können hautreizende Stoffe sehr leicht über die Haut in den Körper eindringen. Auch das körpereigene Abwehrsystem ist noch nicht vollständig ausgebildet, so dass Pilze und Bakterien ein leichtes Spiel haben.
Alle Schweißdrüsen der Haut sind von Geburt an vorhanden. Diese sitzen bei Kleinkindern dicht an dicht, und große Mengen Wasserdampf werden abgegeben. Kinderkleidung muss also in der Lage sein, viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Zugleich darf keine Verdunstungskälte entstehen, da Säuglinge sehr kälteempfindlich sind, denn das Unterhautfettgewebe, das uns als Isolierschicht dient, ist bei ihnen noch nicht voll ausgebildet. Diese Funktion muss die richtige Kinderkleidung übernehmen. Wolle ist hierfür, bedingt durch den Aufbau der Wollfasern, besonders gut geeignet.
Wolle kann bis zu ⅓ ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Ist die Umgebung trocken, wird die Feuchtigkeit nach außen abgegeben. Die Haut kommt durch die Kräuselung der Wolle nur mit wenigen Wollhärchen in Kontakt, so dass keine auskühlende Verdunstungskälte entsteht.
Auch das große Isoliervermögen der Wolle ist bei Kinderkleidung wichtig. Wollgarne enthalten viele luftgefüllte Hohlräume (ein Wollgarn kann bis zu 60 % aus Luft bestehen). Die schlechte Wärmeleitung von Luft erklärt das gute Wärmehaltevermögen von Wolltextilien.
Wolle ist außerdem in der Lage, Säuren zu neutralisieren, besonders wenn sie noch einen natürlichen Wollfettanteil enthält. Dadurch wird Pilzen und Bakterien der Nährboden entzogen. Geruchsbildung durch Schweiß und Urin wird verhindert. So genügt es oftmals, Wollsachen nur zu lüften. Erst nach mehrmaligem Tragen ist eine Wäsche nötig.
Wolle enthält immer eine bestimmte Menge Feuchtigkeit. Diese verhindert eine elektrostatische Aufladung, was Wolle nicht nur angenehm zu tragen, sondern auch schmutzabweisend macht. Neben all diesen positiven Eigenschaften sollte man nicht nur bei Kinderkleidung darauf achten, daß die verwendeten Fasern auf Pestizidrückstände (Lindan, DDT, Pyrethroide usw.) überprüft werden.
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Wollfett
Während den Schafen ihr dichter Pelz wächst, wird der Wolle laufend Wollfett mitgegeben. Dies schützt die Tiere vor Feuchtigkeit und verhindert, dass die Wollfasern austrocknen oder brüchig werden. Die Zusammensetzung des Wollfettes ist der des körpereigenen Fettes unserer Haut sehr ähnlich. Deshalb ist es so gut verträglich und hilft, das natürliche Gleichgewicht der Haut zu stabilisieren oder wiederherzustellen.
Wollfett hat die höchste Wasserbindungskapazität aller natürlichen Fette. Es pflegt die Haut, ohne sie auszutrocknen oder die Hautatmung zu behindern. Wollfett ist die ideale Salbengrundlage vieler Medikamente und dient als Grundstoff für Kosmetika.
Reines Wollfett wird nicht ranzig und bietet Bakterien und Pilzen keinen Nährboden. Es ist frei von Säuren und schmilzt bei 40° C.
Unser reines Wollfett ist gereinigt und auf Pestizidrückstände untersucht. Pur aufgetragen hilft es bei rissiger Haut an Händen und Füßen oder zur Behandlung von Hornhaut. Wer im Winter unter spröden, aufgerissenen Lippen oder einer wunden Nase leidet, sollte unser Wollfett ausprobieren.
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Wollfettanteil
Unsere gesamte Wolle wird bei der Wäsche nicht vollständig entfettet. So ist in allen unseren Garnen ein Restanteil von hautfreundlichem Wollfett enthalten.
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Wollfett-Verwendung
Wollfett ist eine Absonderung aus der Haut des Schafes, das der wachsenden Wolle laufend mitgegeben wird. Es verhindert, daß die Wolle trocken und brüchig wird. Es wird aus dem Waschwasser der Wollwäscherei gewonnen. Zur Parasitenbekämpfung werden Schafe oft mit pestizidhaltigen Mitteln gebadet, die sich in Wolle und Fett nachweisen lassen. Wir beziehen das Wollfett von einer Firma, die ein Verfahren zur Reduzierung dieser Pestizide entwickelt hat, wobei die natürliche Zusammensetzung des Wollfetts erhalten bleibt. Die Pestizidrückstände werden dabei so stark herabgesetzt, daß sie in den meisten Fällen unter der üblichen Nachweisgrenze liegen. Mit jeder Lieferung bekommen wir eine chemische Analyse und können Sie über die aktuellen Werte informieren. Der Anwendungsbereich von Wollfett ist erstaunlich groß.Rückgefettete Wollsachen sind wasserabstoßender, schmutzabweisender und fühlen sich weicher an, denn das Wollfett legt sich als Schutzfilm über die Wollfaser. Wir empfehlen das Rückfetten vor allem für Windelhosen, aber auch für Pullover, Socken und Felle.

Handwäsche
Bei der Handwäsche werden die Wollsachen mit Wollwaschmittel gewaschen. Für das letzte Spülbad erhitzen Sie einen Topf mit Wasser und bringen pro Windelhose eine Messerspitze Wollfett und einen Tropfen Spülmittel als Emulgator dazu. Wenn sich das Wollfett verflüssigt hat, tauchen Sie die feuchte Windelhose ins heiße Wasser und ziehen sie wieder heraus. Danach sollten Sie die Hose am Besten tropfnass aufhängen. Heißes Wasser kann der Wolle nichts anhaben, wenn sie nicht ausgewrungen, gerubbelt oder anderweitig bewegt und ein Temperaturschock vermieden wird.

Maschinenwäsche
Wenn Sie Ihre Wollsachen in der Waschmaschine waschen, warten Sie den letzten Spülgang ab. Gießen Sie in das einlaufende Wasser das in einem Glas heißem Wasser aufgelöste Wollfett mit einem Tropfen Spülmittel hinzu.

Wollfett aufsprühen
Waschbare Felle fettet man am Besten nach, indem Wollfett in einem Wasserzerstäuber in Wasser mit einem Tropfen Spülmittel gelöst und über das Fell gesprüht wird. Diese Methode hat sich auch bei empfindlichen Pullovern bewährt.

Reines Wollfett wird nicht ranzig, schimmelt nicht und bietet keinen Nährboden für Bakterien. Es ist fei von Säuren, schmilzt bei etwa 40° C und kann bis zu 200% seines Eigengewichtes an Wasser aufnehmen ohne seine salbenartige Beschaffenheit zu verlieren. Damit ist es eine hervorrangende Grundlage zur Salbenherstellung.

Rezeptbeispiel: Creme Rose
10g Wollfett
7 g gereinigtes Bienenwachs
40 g süßes Mandelöl
40 g echtes Rosenwasser
1 Tropfen echtes Rosenöl

Das Wollfett mit dem Bienenwachs und dem Mandelöl im Rührgerät mischen und im Wasserbad schmelzen. Das Rosenwassr separat im Wasserbad auf die selbe Temperatur bringen und dann unter stetem Rühren langsam in das Rührgefäß leeren. Weiterrühren bis zum Erkalten der Creme. Wenn Sie möchten, zum Schluß, das Rosenöl untermischen.
Pur kann das Wollfett auch als Handcreme, Wundcreme oder als Lippenbalsam verwendet werden. Sind Sie erkältet und haben vom Naseputzen schon eine ganz wunde Haut, schützt pur aufgetragenes Wollfett. Als Lederpflege und zum Imprägnieren von Wax-Cotton-Bekleidung ist es ebenfalls zu verwenden.

Noch etwas zum Verständnis:
Wollfett wird oft als Lanolin bezeichnet. Im englischsprachigen Raum ist diese Bezeichnung durchaus üblich, aber im deutschen Sprachraum wird unter Lanolin eine Mischung aus 65% Wollfett, 20% deionisiertem Wasser und 15% Parafinöl verstanden. Unser Wollfett besteht tatsächlich aus reinem Wollfett.
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Wollfrottee
Lose gestrickt und durch Walken verdichtet, entsteht ein Stoff, der die Vorteile der Wolle mit dem kuscheligen Gefühl von Frottée verbindet. Die rückstandskontrollierte, naturbelassene Merinoschurwolle ist besonders weich und enthält hautfreundliches Wollfett.
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Wollgarne
Vor langer Zeit erkannten die Menschen den Wert und die Vielseitigkeit von Schafwolle. Dies belegen Wollfilze aus ägypten und China, die ca. 7000 Jahre alt sind. Schon seit der mittleren Steinzeit, also ca. 5000 - 4000 Jahre v. Chr., wurden Schafe als Haustiere gehalten. Mit der Erfindung der Schere (ca. 500 v. Chr.) wurde es möglich, den Schafen das Wollkleid abzuschneiden; bis dahin konnte Wolle nur ausgerauft oder dort, wo sie im Gebüsch hängen geblieben war, eingesammelt werden. Der Begriff "reine Schurwolle" besagt bis heute, dass die Wolle vom lebenden Tier geschoren wurde.
Im Frühjahr wird auch unsere Schafherde geschoren. Schon während der Schur wird die Wolle sortiert. Die stark verschmutzte Bein-, Bauch- und Schwanzwolle wird aussortiert. Der überwiegende Teil der Wolle wird in großen Säcken gesammelt und heißt fortan "Finkhof-Mischwolle", da sie von mittelfeiner bis grober Qualität ist. Die Größe unserer Schafherde reicht längst nicht mehr aus, um die Wolle für die verschiedenen Strickgarne, Pullover, Socken, Vliese usw. zu liefern. Deshalb kaufen wir Rohwolle von anderen Bioland-Schäfereien zu.
überall dort, wo Textilien nicht direkt auf der Haut getragen werden und daher nicht ausgesprochen weich sein müssen, kann Wolle von einheimischen Schafrassen verwendet werden. Durch regionale Produktion und Verarbeitung bleiben die Transportwege kurz. Auf problematische Stoffe, die z.B. beim überseetransport von Fasern zur Lagerung und Konservierung eingesetzt werden, können wir verzichten. Durch den persönlichen Kontakt zu Schäfereien und Wollverarbeitern können wir Einfluss darauf nehmen, ob und welche Stoffe zum Einsatz kommen.
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Wollpflege
Wolle nimmt aufgrund ihres Faseraufbaus Geruch und Schmutz kaum an. Oft genügt es, die Wollsachen an einem schattigen Ort auszulüften. Eine Wäsche ist problemlos möglich, wenn die Eigenschaften der Wolle, ihre "Vorlieben und Abneigungen" berücksichtigt werden:
- Wolle ist unempflindlich gegen Säuren, reagiert auf Laugen aber sehr sensibel! Deshalb ist es wichtig, ein spezielles Wollwaschmittel zu benutzen, das durch die richtige Zusammensetzung und einen geeigneten pH-Wert die Wollfasern nicht angreift.
- Handwäsche bei 30° C ist die schonendste Pflege für Wolle und Seide. Modernen Waschmaschinen mit einem schonenden Wollwaschgang kann man Socken oder Unterwäsche ebenfalls anvertrauen.
- Große Temperaturunterschiede beim Wasch- und Spülwasser, kräftiges Rubbeln und Reiben, sowie lange Einweichzeiten führen zum Verfilzen der Wolle und schädigen die Fasern.
- Hartnäckige Flecken lassen sich am besten mit Gallseife entfernen.
- Wolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb sind Wollsachen nach der Wäsche sehr viel schwerer als in trockenem Zustand und können sich verziehen. Liegend auf einem Handtuch getrocknet, bleiben sie in Form.
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